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Döbeln Sternwarte Hartha startet in die neue Saison
Region Döbeln Sternwarte Hartha startet in die neue Saison
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16:35 04.10.2017
Andreas Baumbach ist einer von 24 Vereinmitgliedern, die sich um das Programm des Vereins kümmern. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

In den Räumen der Sternwarte Hartha ist es angenehm warm. Pünktlich zum Saisonstart ist die neue Heizungsanlage einsatzbereit. Für die 24 Mitglieder des Vereins ein großer Gewinn – und das nicht nur, weil sie fernsteuerbar ist.

Sonnenfinsternis und Himmelsbilder

Nach gelungenen Sommermonaten starten die Vereinsmitglieder der Sternwarte Hartha motiviert in die nächste Saison. Die ersten Programmpunkte für die kommenden drei Monate stehen fest. Das bewährte Konzept wird weitergeführt: Jeden Freitag bietet der Verein einen Programmpunkt an. Bei gutem Wetter erhalten Besucher die Möglichkeit, mit Teleskopen die Weiten des Weltalls zu erkunden. Zwei neue Vorträge sollen die Besucher in dieser Saison aufklären und Interesse wecken: Während des Vortrags „Himmel über Hartha“erhalten Mitglieder des Vereins die Möglichkeit, eigene Himmelsfotografien zu präsentieren – ganz gleich aus welcher Perspektive und an welchem Ort sie aufgenommen wurden. Bezug nehmend auf die diesjährige totale Sonnenfinsternis in den USA, die kräftig zelebriert wurde, bietet der Verein am 20. Oktober einen Vortrag zur allgemeinen Sonnenfinsternis an. Ursachen und Abläufe des Naturschauspiels werden hierbei erläutert. „Die Sonnenfinsternis in den USA hat uns dazu animiert, dieses Naturspektakel einmal darzustellen. Die Sonnenfinsternis übt eine große Faszination auf die Menschen aus. Gepaart mit der Überlegung, wie unbedeutend die Menschheit eigentlich ist“, sagt Vereinsmitglied Andreas Baumbach.

Großer Andrang

Ein gesteigertes Interesse im Zusammenhang mit der Sonnenfinsternis in den Vereinigten Staaten konnten die Vereinsmitglieder allerdings nicht vernehmen. „Leider dauert es noch ein Weilchen, bis die nächste totale Sonnenfinsternis in Deutschland zu sehen ist“, merkt Baumbach an. Mit mangelndem Zuspruch hat der Verein jedoch nicht zu kämpfen, gerade die Vorträge für Kinder waren bislang immer gut besucht. Die Kapazitäten reichen für 30 bis 35 Personen. Da der Vortragsraum ab und an aus allen Nähten platzte, kam es nicht selten vor, dass ein Vortrag zweimal gehalten wurde.

Auf der Suche nach Nachwuchs

Trotz der guten Besucherzahlen sucht der Verein händeringend nach jungen, interessierten Mitgliedern: „Unsere kleinen Gäste von heute sind unsere Hobbyastronomen von morgen“, sagt Vereinsmitglied Baumbach. Es gestalte sich trotz spezieller Aktionen für Kinder als schwierig, Nachwuchs zu finden.

Von Maria Sandig

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