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Sternwarte und Heimatverein – Hand in Hand

Zusammenarbeit in Hartha Sternwarte und Heimatverein – Hand in Hand

Zum ersten Mal organisierten die Mitglieder von Sternwarte und Heimatverein eine gemeinsame Ausstellung. Im Fokus stand das 60-jährige Bestehen der Harthaer Sternwarte. Auch in Zukunft könnte eine Zusammenarbeit möglich sein. Dass das gut funktioniert bewiesen die Mitstreiter beider Seiten.

Hans-Dieter Köhler zeigt eines der Modelle, die zur Sonderausstellung in der Harthaer Heimatstube bestaunt werden konnten.

Quelle: Sven Bartsch

Hartha. 60 Jahre hat die Sternwarte in Hartha mittlerweile auf dem Buckel. Im vergangenen Jahr feierte die Kulturstätte ihr Bestehen. Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam sie durch die diesjährige Sonderausstellung in der Harthaer Heimatstube. Die beschäftigte sich den kompletten Mai mit eben jenen 60 Jahren der Sternwarte und zog damit Bürger aus Hartha aber auch darüber hinaus an. Jeden Sonntag war die Heimatstube geöffnet. Besucher konnten Informationstafeln, Bildersammlungen und spannende Modelle entdecken.

Über 100 Fotos gesichtet

Eine derartige Zusammenarbeit zwischen Heimatverein, der die Heimatstube betreibt, und Sternwarte gab es bisher noch nie. Hans-Dieter Köhler und Andreas Baumbach vom Sternwartenverein könnten sich eine weitere Zusammenarbeit in Zukunft aber sehr gut vorstellen. „Konkretes ist noch nicht geplant, wäre aber vorstellbar“, sagen sie.

Damit die Sondervorstellung überhaupt gezeigt werden konnte, war eine Menge Vorarbeit nötig. Steffi Schmid vom Heimatverein Hartha stemmte die größte Arbeit im Vorfeld. Sie wälzte alte Zeitungsartikel, sichtete mehrere hundert Fotos und brachte alles in eine sinnvolle Ordnung. Fotos vergangener Zeiten bekam sie von Hans-Dieter Köhler und seinen Mitstreitern zur Verfügung gestellt.

Neben Fotos und Informationen legten Heimatverein und Sternwarte aber auch den Fokus aufs Erleben. „Wir haben einige unserer Modelle in der Ausstellung gezeigt“, so das Vereinsmitglied. So bekamen Besucher das erste Fernrohr des Vereins zu sehen. Daneben stellten sie ein modernes Fernrohr, um den direkten Vergleich zu haben und so die Entwicklung zu zeigen. An einem Tag konnte sogar das funktionsfähige Modell, das „Sonne, Erde und Mond darstellt, gezeigt werden. Warum nur an einem Tag? Die Gefahr, dass es kaputt geht, war zu groß. Zudem benötigt das Modell eine fachmännische Betreuung, die nur die Sternwarte-Mitglieder abdecken konnten.

Die Vereinsmitglieder erinnern sich an Besuche von Bürgern, die sich und ehemalige Schulfreunde auf alten Fotos wiederentdecken. Manch einer wurde durch die Sonderausstellung überhaupt erst einmal wieder auf die Sternwarte und ihren Verein aufmerksam. Schulklassen schauten ebenso vorbei. Die wiederum haben Hans-Dieter Köhler und seine Vereinskollegen des Öfteren im Haus. Die Schulen der näheren Umgebung nutzen die Möglichkeit, Wanderausflüge und Projekttage dort zu verbringen. „Daran wollen wir auch in Zukunft festhalten.“

Saisonpause bis Oktober

Derzeit befindet sich die Sternwarte ganz offiziell in der Saisonpause. Das heißt: Erst ab Oktober finden wieder die regelmäßigen Vortrags- und Beobachtungsabende statt. Der Grund dafür ist, dass es zwischen Oktober und März – der Saison – schon früh dunkel wird und der Nachthimmel damit schon ab etwa 20 Uhr beobachtet werden kann. Während des Sommers, konkret während der Sommerzeit, verschiebt sich der Zeitpunkt für den Beginn der Beobachtungen bis weit nach 22:30 Uhr. Zu spät, um zu Veranstaltungen zu laden. Nichtsdestotrotz kann die Sternwarte auch in den Sommermonaten mit Voranmeldung zu jedem Zeitpunkt besucht werden. Die Vortrags- und Beobachtungsabende werden auch nach alle den Jahren nach wie vor gut angenommen. Damit das so bleibt tüfteln die Sternwarte-Mitglieder schon wieder an den nächsten.

Von Stephanie Helm

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