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Döbeln Straßenverwalter nur noch bis 2015 in Döbeln
Region Döbeln Straßenverwalter nur noch bis 2015 in Döbeln
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21:28 15.05.2013
Döbeln ist nur noch Zweigstelle - von der Lasuv-Niederlassung in Zschopau, die es noch gar nicht gibt. Quelle: Olaf Büchel

Im Laufe der zurückliegenden vier Jahre gab es von Verantwortlichen und Behördensprechern derart verschiedene Standort-Aussagen, dass eines klar wird: Alles fließt (siehe Zitate rechts)! Aktuellste Information: Die Außenstelle Döbeln des neuen sächsischen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) soll lediglich noch bis Mitte 2015 aufrecht erhalten werden. Das erklärte Lasuv-Pressesprecherin Isabel Siebert am Mittwoch auf Anfrage. Zuletzt war von 2017 die Rede. Noch sitzen in dem Gebäude der ehemaligen Paul-Rockstroh-Kaserne 25 Mitarbeiter der Straßenbaubehörde. 2009 waren es mit knapp 60 mehr als doppelt so viele.

Der Niedergang der Straßenbauverwaltung in Döbeln begann mit der Kreisreform 2008. Mit ihr wurde die Anzahl der Straßenbauämter im Freistaat Sachsen von sieben auf fünf reduziert. Dabei erfolgte die Auflösung des Straßenbauamtes Döbeln. Siebert heute: "Die Auflösung war die logische Konsequenz aus der Reduzierung der ehemals 22 auf zehn Landkreise. Denn jedes Straßenbauamt sollte für zwei Landkreise zuständig sein." Die Altkreise Döbeln und Mittweida wurden dem Straßenbauamt Chemnitz zugeordnet. Die Döbelner Beschäftigten wurden Chemnitz als Außenstellenmitarbeiter unterstellt.

Mit der Gründung des Lasuv und mit Inkrafttreten des Standortegesetzes im vergangenen Jahr kam noch mal alles anders. Es wurde eine Zentrale in Dresden mit fünf Niederlassungen und sieben Autobahnmeistereien geschaffen (siehe Kasten). "Ein Teil der Döbelner Mitarbeiter konnte inzwischen einen neuen Arbeitsplatz in den Niederlassungen Leipzig und Meißen beziehen. Die weiteren Mitarbeiter wurden der Niederlassung Zschopau zugeordnet", so Siebert.

Niederlassung Zschopau heißt es - die gibt es zurzeit allerdings nur auf dem Papier. Denn in Zschopau müssen erst noch die fürs Lasuv notwendigen Objekte freigeräumt werden. Eigentlich sitzen die meisten Mitarbeiter der Niederlassung in Chemnitz, also im Ex-Straßenbauamt, ein paar weitere in Bad Schlema und einige eben in Döbeln. Letztere wissen inzwischen, dass bis Mitte 2015 in Döbeln der Hammer fallen soll. Doch viel mehr auch nicht. Zschopau als künftiger Arbeitsort wird von der Belegschaft nach wie vor skeptisch gesehen. Ein Arbeitsweg bis Chemnitz wäre hingegen für viele vertretbar. Vielleicht tut sich da noch was. Denn wie gesagt: Sind die Änderungen erst gelungen...

Olaf Büchel

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