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Döbeln Streik: Lehrer aus der Region Döbeln beteiligen sich
Region Döbeln Streik: Lehrer aus der Region Döbeln beteiligen sich
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11:07 07.02.2017
Die Gewerkschaften Verdi, GEW und der Beamtenbund haben zu Warnstreiks aufgerufen. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Region Döbeln

Zu einem ganztägigen Warnstreik rufen die Gewerkschaften Verdi, GEW und der Beamtenbund für Mittwoch die sächsischen Landesbeschäftigten auf. Hintergrund ist die aktuelle Tarifrunde in der eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent gefordert wird. Aus dem Raum Döbeln beteiligen sich vor allem Lehrer.

„Ich gehe davon aus, dass sich Lehrer aus unserem Haus am Warnstreik beteiligen“, erklärt Michael Höhme, Schulleiter des Döbelner Lessing-Gymnasiums, als in der Einrichtung gerade erfasst wurde, wer für den Unterricht zur Verfügung steht. Für Mittwoch wird es dann entsprechend einen Sonderplan geben, die Eltern wurden bereits per Elternbrief informiert. Wie Unterricht stattfindet, wird im Vertretungsplan im Internet und im Schulhaus ausgewiesen sein. Definitiv, so Höhme, gibt es ab 7.30 Uhr ein Betreuungsangebot für Kinder, die in der Schule beaufsichtigt werden müssen.

Ein regulärer Schulbetrieb kann am Mittwoch wegen des Streiks an der Roßweiner Geschwister-Scholl-Oberschule nicht stattfinden. „Wir sichern aber eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler in der Schule ab“, sagt Schulleiter Thomas Winter. Das betreffe die Zeit, in der die Schüler normalerweise Unterricht hätten. An der Grundschule Am Weinberg in Roßwein gibt es gar keine Einschränkungen. „Wir beteiligen uns diesmal nicht, weil wir Projektwoche haben“, erklärt die kommissarische Leiterin Barbara Richter. So hätten Klassen einen Ausflug nach Chemnitz zu Sportwettkämpfen geplant, andere würden einen Wandertag absolvieren und das Kamelienhaus im Wolfstal besuchen. „Das ist alles schon lange vorbereitet und wir können es jetzt nicht kurzfristig absagen“, so Richter. Dass an der Roßweiner Grundschule am Mittwoch alles wie geplant abläuft, erfahren die Eltern über die Information im Hausaufgabenheft.

In Leisnig beteiligen sich sowohl Grund- als auch Oberschule nicht am Streik. „Die Sinnhaftigkeit ist auf jeden Fall gegeben, aber wir wollen das unseren Kindern nicht antun“, erklärt Oberschulleiterin Kristin Dorias-Thomas. In der Sittener Grundschule wiederum wird gestreikt. Ein Notdienst, bestehend aus Schulleiterin Sylke Rasch und einer weiteren Kollegin, kümmert sich bis 11.35 Uhr um die Erst- und Zweitklässler, bis 13.55 Uhr um die Dritt- und Viertklässler. Jeweils anschließend übernimmt der Hort die Kinder.

Die Lehrerschaft in Hartha ist beim Streik dabei. Informationen an die Eltern sind selbstverständlich, betont Schulleiter Wilfried Trumpold von Harthas Grundschule: „Es findet kein regulärer Unterricht statt, aber die Betreuung ist von 7.30 bis 11.15 Uhr gesichert. Danach übernimmt der Hort.“ An der Harthaer Pestalozzi-Oberschule haben die fünften und zehnten Klassen Unterricht, der Rest bekommt eine Notbetreuung bis 15.30 Uhr.

Von ME/she/obü

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