Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Sven Weißflog baut Stadttor wieder auf
Region Döbeln Sven Weißflog baut Stadttor wieder auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Sven Weißflog (l.) hat den Plan noch nicht aufgebgeben, an der Ritterstraße ein großes Stadttor aufzubauen. Das liegt derzeit sturmgeschädigt auf dem Betriebsgelände an der Waldheimer Straße. Quelle: Sven Bartsch
Anzeige
Döbeln

Herwart im Herbst hatte das hölzerne Stadttor überstanden. Sven Weißflog hatte es auf seinem Betriebsgelände an der Waldheimer Straße aufgebaut. Dann kam Ende Januar Friederike und verwandelte die Pforte in einen Haufen Kleinholz. So sieht das zumindest aus. Aber: „Die Geometrie ist erhalten, wir können das Tor wieder aufbauen“, sagt Sven Weißflog. Und das hat er auch vor. Es soll am Eingang der Ritterstraße stehen. „Oben könnte man eine Werbung anbringen, zum Beispiel Willkommen im Ritterstraßenviertel“, sagt der Bauunternehmer. Mit vielen Aktionen und Veranstaltungen bringt er seit Jahren Leben in die Ritterstraße, veranstalt zum Beispiel das gleichnamige Fest. In der Adventszeit könnte eine „Coca-Cola-Beleuchtung“, wie Sven Weißflog sagt, das Stadttor erhellen und für Heimeligkeit an der Ritterstraße sorgen.

Auf Betriebsgelände nur provisorisch gesichert

Das muss aber die Stadt wollen. Im November hatte Sven Weißflog einen Vorstoß unternommen. Der Hauptausschuss diskutierte, ob es machbar ist, den Nachbau des historischen Obertores am Eingang der Ritterstraße aufzustellen. In der lichten Höhe misst es gut sieben Meter. Da kämen selbst hohe Fahrzeuge durch. Anders als auf seinem Betriebsgrundstück würde der Bauunternehmer das Tor richtig sichern. Mit schweren Betonfüßen und zusätzlich noch an den Hauswänden. An der Waldheimer Straße dagegen war es nur provisorisch abgestützt. Das reichte bei Sturmtief Friederike nicht, das ist auch Sven Weißflog klar.

Ritterstraße muss auf Tor warten

Unter Auflagen stimmte der Hauptausschuss damals zu. So muss Sven Weißflog nachweisen, dass das Tor sicher steht und versichert muss es auch sein. Bis Januar 2018 hätte es dann die Autofahrer und Fußgänger auf der Ritterstraße begrüßt. Allerdings scheiterte die Aufstellung am Zeitplan. Das Tor war noch nicht ganz fertig und alle Werbetreibenden noch nicht zusammengekommen, die mit Tafeln an dem Tor werben sollten. Nun wird es voraussichtlich wieder nichts. Die Ritterstraße ist Umleitungsstrecke, wenn ab Ende Juli die Bauarbeiten an der Brücke beginnen, die die Straße des Friedens über die Flutmulde führt. Diesen Kanal lässt die Landestalsperrenverwaltung gerade verbreitern, damit er bei Alarmpegel der Mulde mehr Wasser aufnehmen kann.

An der Döbelner Ritterstraße soll der Nachbau eines historischen Stadttores stehen. Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Welcher würden Sie am ehesten zustimmen?

Bei unseren Umfragen können die Leser zu unterschiedlichen Themen abstimmen.

Ergebnis ansehen
Diese Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.
An der Döbelner Ritterstraße soll der Nachbau eines historischen Stadttores stehen. Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Welcher würden Sie am ehesten zustimmen?
So haben unsere Leser abgestimmt
Diese Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.

Von Dirk Wurzel

Der Bau des neuen Funktionsgebäudes im Roßweiner Stadion soll bald starten. Die ersten Aufträge für das Vorhaben kann die Stadtverwaltung nach Ratsbeschlüssen vergeben. Kleiner Wermutstropfen: Wegen der Bauarbeiten gibt es dieses Jahr kein Stadtsportfest in Roßwein.

13.02.2018
Döbeln Aquarella von Winfried Hacker - Neue Sonderausstellung auf Burg Kriebstein

Der Frankenberger Winfried Hacker malt schon fast sein ganzes Leben lang. Rund um die Burg Kriebstein entstanden dabei verschiedene Aquarelle, die nun in einer Sonderausstellung gezeigt werden. Eröffnung ist am Donnerstag.

13.02.2018
Döbeln Lebhafter Einblick in Kommunalpolitik - Harthas Jugendstadtrat tagt am 6. März zum ersten Mal

Nach Leisnig und Waldheim öffnet sich auch in Hartha das Rathaus Jugendlichen. Die Neuntklässler der Pestalozzi-Oberschule spielen im März eine Sitzung des Stadtrats nach. Die Probleme, die sie aufgreifen, zeigen: Die Jugendarbeit hat es in Hartha abseits von Klassenräumen und Sportvereinen nach wie vor schwer. Es fehlt an geeigneten Treffs und Räumen.

19.02.2018
Anzeige