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Döbeln Swen Liebsch legt Mandat nieder
Region Döbeln Swen Liebsch legt Mandat nieder
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19:00 16.05.2017
Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (rechts) verabschiedet Swen Liebsch. Quelle: Steffi Robak
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Leisnig

Leisnig Bürgermeister Tobias Goth (CDU) ging jüngst zum Bäcker auf Arbeit: Im Geschäft der Bäckerei Liebsch verabschiedete er das ehemalige Stadtratsmitglied Swen Liebsch (Wählergemeinschaft Stadt und Land Leisnig) offiziell aus dem Ratsgremium. Liebsch hatte selbst darum gebeten.

Der 45-jährige macht keinen Hehl daraus: Aus gesundheitlichen Gründen muss er mit seinen Kräften seit zwei Jahren sehr sparsam umgehen. Da der Bäckermeister aus beruflichen Gründen schon sehr früh aus den Federn muss – seine Bäckerei an der Kirchstraße führt er nach wie vor weiter – muss er am anderen Ende der Fahnenstange Zeit gewinnen: „Die abendlichen Ratssitzungen verlangen viel Kraft ab. Diese Prioritäten muss ich jetzt setzen und mich von der Ratsarbeit verabschieden,“ so Liebsch.

2004 hatte sich Swen Liebsch erstmals in den Stadtrat von Leisnig wählen lassen, besetzte dort für die FDP einen Platz. 2009 zog er zur Kommunalwahl erneut in den Stadtrat ein, trat zur Wahl 2014 dann für die Wählergemeinschaft Stadt und Land Leisnig an und erhielt von den Wählern erneut das Vertrauen.

„Mittlerweile bin ich das einzige FDP-Mitglied in Leisnig“, so der 45-Jährige. Eine Ortsgruppe in dem Sinne gebe es schon lange nicht mehr. Der Stadtpolitik ist Liebsch, der in seiner Jugend als rechter Verteidiger Fußball spielte, immer treu geblieben. Dabei ist er erstens eher ein Mann der Tat und legt zweitens nicht viel Wert darauf, im Rampenlicht zu stehen. Goth schätzt ihn unter anderem als großen Kämpfer für das Leisniger Freibad, der dessen Sanierung eher hinter den Kulissen stets begleitet und gefördert habe. Und: Die Quarkbällchen aus dem Hause Liebsch seien legendär, weiß das Stadtoberhaupt.

So wie auch Eberhard Jahn und Ekkehard Voigt bat Liebsch um das Ausscheiden aus dem Leisniger Rat. In der Sitzung am 27. April hatte das Ratsgremium dies abgesegnet.

Von Steffi Robak

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