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Döbeln Sylvia Arnhold nach Umzug glücklich über neue Räume und Aufzug
Region Döbeln Sylvia Arnhold nach Umzug glücklich über neue Räume und Aufzug
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21:04 26.03.2012
Sylvia Arnhold und ihre Roßweiner Mitarbeiterin freuen sich über die neuen Räume im Reha-Zentrum. Auch Patientin Leonie scheint die neue Umgebung zu gefallen. Ab sofort ist die Logopädie in der Döbelner Straße zu Hause. Quelle: Sven Bartsch

Sylvia Arnhold strahlt, nicht nur um die Mundwinkel herum, auch aus den Augen leuchtet die Freude an der Arbeit als Logopädin (Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie). Und diese macht in ihrer Roßweiner Praxis noch mehr Spaß. Anfang des Monats ist sie mit Sack und Pack aus den Räumen an der Goldbornstraße ins Reha-Zentrum umgezogen - nach sieben Jahren. "Wir sind jetzt einfach besser erreichbar für unsere Patienten. Vorher lag die Praxis im ersten Stock, es gab keinen Lift und auch die räumliche Struktur verbesserte sich: "Ich habe jetzt zwei separat zugängliche Behandlungsräume, habe Ruhe Berichte zu schreiben und die Therapien vor- oder nachzubereiten, während meine Kollegin eine Therapiesitzung hält", freut sich die Unternehmerin.

Seit zwölfeinhalb Jahren ist sie mit ihrer ersten Logopädie-Praxis in Nossen selbstständig. Fünf Praxen sind es inzwischen insgesamt, in denen verschiedene Störungen behandelt werden - von Wortfindungs-, Aussprache- und Schluckproblemen bis hin zum Stottern werden Patienten aller Altersklassen vom ersten Lebensjahr bis ins Erwachsenenalter behandelt. Dabei wird sie von ihrem freundlichen Therapeutenteam unterstützt.

Doch die viele Arbeit, meist nicht unter zwölf Stunden am Tag, machen der Reinsbergerin nichts aus. "Für mich ist die Logopädie Berufung. Es ist schön, so wie es ist, denn ich habe das so gewählt", sagt sie. Auf 57 Quadratmetern kann sie die Roßweiner nun in der früheren Logopädiepraxis von Elke Dathe begrüßen. "Die Räume sind sehr hell und zur Sonne gerichtet, das motiviert nicht nur die Patienten", sagt Arnhold. Dabei hat sie einen Therapieraum in Grün mit vielen Therapiemitteln und einen eher "reizarmen" Raum eingerichtet, der besonders bei Störungen wie Autismus oder bei schweren Entwicklungsverzögerungen wenig Ablenkung bietet.

Einzig im Wartezimmer soll es noch ein paar Deko-Elemente geben. "Nur unserem Frosch fehlen noch ein paar Grashalme, die zeichne ich selbst, da bin ich kreativ, aber bisher habe ich es nicht geschafft", sagt Sylvia Arnhold und fast kommt so etwas wie Trauer in ihrer Stimme auf. Doch die verschwindet schon im Nachsatz wieder: "Gott sei Dank ist das so. Wir haben alle Hände voll zu tun."

Sebastian Fink

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