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Döbeln Tafel Döbeln startet in der Weststadt durch
Region Döbeln Tafel Döbeln startet in der Weststadt durch
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Freude an der Eichbergstaße: Tafel-Koordinatorin Marion Sommerfeldt (v.l.), Netzwerk-Geschäftsführerin Anne Katrin Koch und Tafel-Mitarbeiterin Annett Alberscheit bekam zum feierlichen Einzug einen symbolischen Scheck über 1000 Euro von der Stadt Döbeln. Quelle: Dirk Wurzel
Döbeln

Über 160 Menschen kommen an den Ausgabetagen zur Tafel Döbeln. Mittlerweile hat sich die Adresse des neuen Domizils herumgesprochen: Eichbergstraße 1, ehemals Brigittes Imbiss lautet die neue Adresse. Hier gibt es ein modernes Kühlhaus. Damit die Kühlkette lückenlos ist, hat die Tafel in Döbeln auch einen neuen Kühltransporter von Ford.

Neuen Kühltransporter mit Spenden finanziert

„Von der Awo haben wir einen alten VW mit 300 000 Kilometern Laufleistung übernommen. Da gab es wegen der Reparaturen viele Standzeiten“, sagt Anne Katrin Koch, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des Vereins Netzwerk Mittweida. Der hat die Tafel in Döbeln übernommen, als sie die Awo nicht mehr haben wollte. Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) half dem Netzwerk-Verein mit Kontakten. „Frau Koch war bei mir, ihr fehlten die Connections“, sagt OB Egerer. Seine Hilfe führte mit zum neuen Kühltransporter. „Die Förderung war recht kompliziert. Wir hatten Geld von der Bundestafel und dann noch Fördergeld aus einer Stiftung. Dazu mussten wir allerdings selbst noch 11 000 Euro akquirieren“, beschreibt Anne Katrin Koch. Der Döbelner Lions Club half bei dem Fundraising, Oewa, Stadtwerke, weitere Unternehmen und Privatpersonen gaben Geld dazu. So rollt jetzt der neue Transporter für mehr als 30 000 Euro für die Tafel Döbeln.

Kühlzelle vorhanden, Tiefkühlraum geplant

Lebensmittel, die der Kühlung bedürfen, lagern in einer Kühlzelle an der Eichbergstraße. Die kostete 18 000 Euro, überwiegend bezahlt mit Fördergeld des Landes. Eine Tiefkühlzelle will die Tafel ebenfalls noch an ihrem neuen Standort einrichten, berichtet Marion Sommerfeldt, Tafel-Koordinatorin des Netzwerk-Vereins. Dann können die Mitarbeiter auch die Spenden an tiefgefrorenen Lebensmitteln unterbringen. Angebote entsprechender Betriebe gibt es bereits.

Tafel will auch Begegnungsstätte sein

Im neuen Tafel-Domizil gibt es einen angenehm eingerichteten Aufenthaltsraum für die Kunden. Der soll auch Begegnungsstätte sein. Hier gibt es auch Kaffee, einen Schwatz – eine nette Atmosphäre. „Auch wenn sie zur Tafel gehen, weil sich bedürftig sind, sollen die Leute ihre Würde behalten“, sagt Marion Sommerfeldt.

Von Dirk Wurzel

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