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Döbeln Tanzen, löschen, feiern
Region Döbeln Tanzen, löschen, feiern
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Die Tanzgruppe des Limmritzer Faschingsclubs bereicherte am Sonnabend das Kulturprogramm des Aktionstages der Döbelner Feuerwehr. Quelle: Foto: Dirk Wurzel
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Döbeln

Die Döbelner Feuerwehr hat eine ausgezeichnete Jugendwehr. Kreisjugendwart Roy Schlesinger zeichnete die Jugendarbeit der Döbelner Kameraden am Sonnabend auf dem Aktionstag der Döbelner Feuerwehr als „Qualitätsstandort der Jugendfeuerwehr in Sachsen“ aus und übergab Jugendwart Roman Schulze die Urkunde, die das kommentiert. „Die Wehr musste einem umfassenden Kriterienkatalog entsprechen, der sich über neun Seiten erstreckte“, informierte der Kreisjugendwart über die Voraussetzungen, die für dieses Gütesiegel zu erfüllen waren.

Ausgezeichnete Arbeit leisteten auch die Döbelner Feuerwehren, die den Aktionstag organisiert haben. Fast alle waren dabei, bis auf die Ebersbacher. Die Ortswehr fehlte entschuldigt, weil sie das Dorffest in Ebersbach absichern und einen Teil des Kinderprogramms bewerkstelligen musste. „Jede Dorfwehr hat eine Vorführung organisiert“, sagt Udo Hundrieser. Er hat gemeinsam mit Heiko Hentzschel, Andreas Riedel und Silke Lormis den Aktionstag maßgeblich organisiert und freut sich über das Engagement aller Kameraden, die das Ereignis zu einem Erfolg werden ließen.

Denn los war jede Menge am Sonnabend auf dem Gelände der Döbelner Feuerwehr an der Jacobikirche. Und es gab neben der hervorragenden Beköstigung und den Darbietungen der Tanzgruppen des Kinder- und Jugendsportclubs Döbeln sowie des Limmritzer Faschingsclubs auch Vorführungen mit hohem praktischen Nutzwert. So zeigten die Kameraden der Beichaer Ortswehr, wie sich ein Fettbrand entwickelt und wie man dieses Inferno in der Küche vermeiden kann. Die Mochauer Feuerwehrleute hatten jede Menge Holz mitgebracht und passend dazu ihre Kettensägen. Sie demonstrierten diese Art der technischen Hilfeleistung, zu der die Feuerwehr häufig anrücken muss. Wasser ist ein weiteres Element, mit dem die Kameraden in Döbeln zu tun haben, fließen hier doch Freiberger Mulde und Zschopau zusammen, was aus rettungstechnischer Sicht problematisch werden kann. Die Wasserrettung zeigten die Feuerwehrleute aus Töpeln. Und welch brachiale Kraft eine hydraulische Rettungsschere an einer Autokarosse entfaltet, demonstrierten die Kameraden aus Limmritz. Die Döbelner wiederum hatten sich auf das Thema Technik spezialisiert, zeigten unter anderem ihre Wärmebildkamera und erläuterten, weshalb diese sehr wichtig für Rettungseinsätze ist. Sie ist nämlich nicht nur zur Suche von Glutnestern nach Bränden sondern vor allem auch für die Vermisstensuche einsetzbar.

Wer am Sonnabendabend auf der Marktstraße vorm Hotel Bavaria einen rot-weiß lackierten Kombi mit der Aufschrift „Hasici“ bemerkte, sah das Dienstfahrzeug der Feuerwehrkameraden aus Döbelns tschechischer Partnerstadt Vyskow. Zuvor waren diese ebenfalls auf dem Aktionstag der Döbelner Feuerwehr. Aus der Partnerstadt Heidenheim waren ebenfalls Kameraden angereist.

Von Dirk Wurzel

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