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Tanzturnier in Döbeln: Wenn Körper von Leidenschaft singen

Jugendverbands- und Oberliga Tanzturnier in Döbeln: Wenn Körper von Leidenschaft singen

Nach monatelangem harten Training und schweißtreibenden Vorbereitungen traten 22 Formationen beim 6. Jazz- und Modern-Dance-Turnier in Döbeln am vergangenen Wochenende an. Unter ihnen auch fünf Tanzgruppen aus Döbeln. In der Jugendverbands- und Oberliga schafften sie es auf die vorderen Ränge.

Die Tänzerinnen von „Skip“ schafften es mit ihrer Darbietung auf den fünften Platz in der Jugendverbandsliga Süd/Ost 2.
 

Quelle: René Helm

Döbeln.  Sie wollten die Zuschauer mit ihren Darbietungen überzeugen, gingen bis an ihre Grenzen und wurden dafür belohnt. Beim 6. Jazz- und Modern-Dance-Turnier in der Döbelner Stadtsporthalle traten 22 Formationen in der Jugendverbandsliga Süd/Ost 2 und der Oberliga Süd/Ost 2 an. Fünf davon waren vom Döbelner Kinder- und Jugendsportclub (KJSC). Die Mädchen und jungen Frauen im Alter von sieben bis 30 Jahren trainierten in den letzten Wochen hart dafür, tanzten sich die Füße blutig und steckten all ihre Leidenschaft für den Sport in diesen einen Tanz.

Drei Döbelner Tanzgruppen starteten neben neun anderen in der Jugendliga – „Skip“, „Emotions“ und „Tornado“. Den Anfang machten die zehn Mädchen von „Emotions“, die unter der Leitung von Trainerin Nicole Böhm tanzen. Und die Formation machte ihrem Namen allle Ehre. Behutsam, fast schwebend zeigten sie Publikum und Wertungsrichtern ihren Tanz, während die Trainerin nur wenige Meter entfernt mitfieberte. Einwirken konnte sie auf das Geschehen nicht mehr, die Tänzerinnen hatten es selbst in der Hand. Nachdem sie erst ins große Finale rutschten, konnten sie auch im kleinen Finale überzeugen und ergatterten sich schlussendlich den dritten Platz.

Tränenreiche Siegerehrung

Einen Rang weiter oben landeten die Tänzerinnen von „Tornado“. Die 13- bis 15-jährigen Mädchen machten ihre Trainerin Patricia Draßdo stolz, bekamen eine der besten Wertungen der Jury und konnten den zweiten Platz für sich beanspruchen. Auch die jüngsten Teilnehmerinnen aus Döbeln – die Formation „Skip“ wickelten die Zuschauer um den kleinen Finger. Sie legten ein rasantes Tempo vor, zeigten ihre Schritte und Hebungen. Für die Kleinsten gab es am Ende einen fünften Platz. Gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern vergossen sie Tränen.

Fünf Formationen des Döbelner Kinder- und Jugendsportclubs nahmen am vergangenen Wochenende beim Tanzturnier der Jugendverbandsliga Süd/Ost 2 und Oberliga Süd/Ost 2 teil. Zahlreiche Zuschauer sahen deren Darbietungen. (Bilder: René Helm)

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Nachdem die Jugendverbandsliga ihre besten Tänzer gefunden hatte, waren die Großen an der Reihe. In der Oberliga traten die Döbelner Tanzgruppen „Blizzard“ und „Akzep.Tanz“ von insgesamt zehn Formationen an. Erstere – unter der Leitung von Nicole Böhm – zeigten eine vor Anmut strotzende Choreografie. Gemeinsam, aber auch jeder für sich, erzählte die Gruppe eine Geschichte auf dem Parkett. Selina Werner war eine von ihnen. Sie zog den emotionalen roten Faden durch die Darbietung. Platz vier war das Resultat.

Aufstieg in greifbarer Nähe

Mit Leidenschaft beanspruchten die Tänzerinnen von „Akzep.Tanz“ nicht nur das Parkett für sich, sondern auch die Aufmerksamkeit des Publikums und die Gunst der Wertungsrichter. Noch am Abend zuvor trainierten die Tänzerinnen mit Trainer Chris Walther stundenlang, analysierten Fehler und konzentrierten sich auf ihren Ausdruck. Szenisch tanzten sie ihre einstudierte Choreografie, legten ihre Emotionen in diese drei Minuten. Weil sich die Jury nach dem ersten Durchgang uneinig war über die weiterkommenden Tanzgruppen, wurde eine Zwischenrunde eingefordert. Dreimal zeigten die „Akzep.Tanz“-Frauen ihre Performance bis das Ergebnis schließlich feststand. Unter lautem Jubel bekamen die Döbelnerinnen ihre Wertung gezeigt – als die Turnierleitung dann endlich das finale Ergebnis verkündete, gab es kein Halten mehr. Platz eins in der Oberliga – und damit die Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga. Den schaffen die Döbelnerinnen, wenn sie diesen Platz über die nächsten drei Turniere halten können.

Mit der Bekanntgabe der letzten Platzierungen fiel der Druck der letzten Wochen von allen Tänzerinnen ab. Sie fielen sich in die Arme, ließen sich von Freunden, Bekannten und der Familie feiern. Den Moment, als alle Anspannung endlich abfiel, hatten die Tänzerinnen für sich allein. Die Tränen trocknete die Freude – über das Erreichte und das, was noch kommen wird.

Von Stephanie Jankowski

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