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Döbeln Thilo Litzke steigt Kiebitzer SV aufs Dach
Region Döbeln Thilo Litzke steigt Kiebitzer SV aufs Dach
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00:35 17.05.2018
Bei der Dachlattung legt Thilo Litzke selbst Hand an. Mit den dunklen Unterspannbahnen ist das Sportlerheim in Kiebitz zumindest schon regensicher. Quelle: Sven Bartsch
Kiebitz

Das wurde allerhöchste Zeit: Das Sportlerheim des Kiebitzer SV, in dem gelegentlich auch der Ortschaftsrat und der Ostrauer Gemeinderat tagen, bekommt ein neues Dach. Bis spätestens Mitte nächster Woche will der Rittmitzer Dachdecker Thilo Litzke mit seinen drei Mitarbeitern das Vorhaben abgeschlossen haben. „Da waren größere Löcher in der Dachfläche. Um größere Schäden innen zu vermeiden, muss das so schnell wie möglich fertig werden“, sagte er beim Baustellenbesuch der DAZ.

Schon Anfang Februar hatte die Verwaltung auf die Schäden reagiert und dafür eigens die Vereinsförderung aufgestockt. „Da regnet es rein, das Dach ist so kaputt, das lässt sich auch nicht mehr reparieren“, sagte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) damals. Allein 10 000 Euro fließen daher aus der Förderung nach Kiebitz. 16 500 Euro kostet das Vorhaben insgesamt. Durch Eigenleistung sowie Spenden wird der Rest der Summe aufgebracht.

Unternehmen spenden fürs Dach

Das dürften rund 5000 Euro sein, denn inzwischen sind auch die Spenden der Unternehmen eingegangen. 1000 Euro kommen von den Stadtwerken Döbeln, 500 Euro von der Blusta GmbH aus Ostrau, die die zum Abdecken verwendeten Stahlbleche herstellen.

Seit 2. Mai sind Thilo Litzke und seine Männer auf dem Kiebitzer Dach zugange. „Wir haben das alte Dach aus Bitumen-Wellplatte komplett abgenommen und entsorgt. Jetzt ist schon eine Unterspannbahn aufgesetzt, um die Regensicherheit zu gewährleisten“, erklärt Litzke das Vorgehen. Dachlatten aus Fichten- und Tannenholz bilden nun den Unterbau für das neue Dach, das ähnlich dem neueren Anbau des Gebäudes aussehen soll. Eine weiße Stahlblechabdeckung wird letztlich darauf verschraubt.

Sturmschäden verzögern Baustart

Dazu werden die Dachrinnen komplett erneuert. Statt der alten Bleche kommt nun eine Titan-Zink-Legierung ans Dach. „Wenn wir durchgehend arbeiten können, sind wir noch rund eineinhalb Wochen beschäftigt“, meint Litzke, der eigentlich schon viel früher mit der Reparatur beginnen wollte. „Aber durch die vielen Sturmschäden, haben wir einfach zu viel zu tun gehabt. Am 29. Oktober letzten Jahres hatten wir einen Sturm. Mit der Beseitigung dieser Schäden waren wir noch nicht mal fertig, da kam schon Friederike am 18. Januar“, blickt er zurück. Mit den Folgen des Sturmtiefs sei man immer noch beschäftigt.

Nun bekommen die Sportler in Kiebitz auch ihr neues Dach. Beeinträchtigt werden sie dadurch nicht. Das Baugerüst ist extra so gestellt, dass die Türen zum Gebäude frei geblieben sind. Training und Spielbetrieb können dadurch normal weitergehen. Ist das Dach fertig, muss der Verein innen Hand anlegen, um die entstandenen Wasserschäden zu beseitigen.

Von Sebastian Fink

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