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Döbeln Thomas ist der Mochauer Leselöwe
Region Döbeln Thomas ist der Mochauer Leselöwe
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20:00 15.03.2018
Thomas Gribowski (l.) hat den Lesewettbewerb an der Grundschule Mochau gewonnen. Fritz Rädisch wurde Zweiter, Fritz Stolle Dritter. Lydia Przybilla, Hannes John und Richard Göllnitz teilten sich Platz Vier. Quelle: Sven Bartsch
Mochau

Thomas Gribowski konnte es gar nicht fassen, als die Mochauer Grundschulleiterin Petra Seidel verkündete, dass Fritz Rädisch und Fritz Stolle die Plätze zwei und drei beim inzwischen traditionellen Lesewettbewerb der vierten Klasse belegt hatten. Damit blieb nur noch sein Name unter den Finalisten übrig.

Unter dem tosenden Applaus der Mitschüler aus der vierten und den dritten Klassen, bekam er die Siegerurkunde, einen Buchgutschein für die Döbelner Buchoase und den kuscheligen Leselöwen vom Löwe-Verlag überreicht. „Dafür ist man nie zu groß. ich habe auch noch ein Kuscheltier im bett“, scherzte Petra Seidel bei der Siegerehrung.

Gewinner liest Gregs Tagebuch weiter

Der Gewinner selbst war auch danach noch völlig entgeistert. „Ich bin völlig überrascht“, sagte er nur. Dabei lese er sehr viel – derzeit Band Sechs von Gregs Tagebuch. „Mit dem Gutschein kann ich mir Band Sieben kaufen“, freute er sich.

Auch seine Mitfinalisten erhielten den Buchgutschein. Lydia Przybilla, Hannes John und Richard Göllnitz teilten sich den vierten Platz. in den vergangenen drei Wochen hatten sich die sechs Schüler unter den 26 Viertklässlern des Jahrgangs beim Vorausscheid hervorgetan. „Die Kinder durften selbst ausgewählte Bücher mitbringen und damit auch üben. Die Mitschüler durften sie auch mit bewerten“, erklärte Petra Seidel.

Wie die erste mündliche Prüfung

Zum Finalwettbewerb war die Sache dann anders. Alle sechs Kinder mussten aus dem ihnen fremden Buch „Die 3a unter Verdacht“ von Werner Färber jeweils fünf Minuten lang lesen. Die Jury mit Julia Nitschke von der Döbelner Stadtbibliothek, Schulbibliothekarin Ulrike Günther und den früheren Lehrerinnen Ingrid Benedix und Siglinde Mönicke bewertete die Lesetechnik, aber auch das Verständnis und die Gestaltung des Vortrags.

Für die Kinder sei es wie die erste mündliche Prüfungssituation gewesen, sagte Petra Seidel. „Daraus nehmen sie auch etwas für die Zukunft mit.“

Von Sebastian Fink

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