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Tierheim Leisnig bekommt neues Einsatzfahrzeug

Wenn Miezi zum Tierarzt muss Tierheim Leisnig bekommt neues Einsatzfahrzeug

Futter holen und Heimbewohner zum Tierarzt fahren – dafür haben die Mitarbeiter des Leisniger Tierheims jetzt ein neues Fahrzeug. Der Opel-Combo hat sogar spezielle Ösen, an denen sich Hunde „verzurren“ lassen, damit die Hauswölfe sicher reisen.

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbund Thomas Schröder übergibt den Leisniger Tierhelfern Mario Hageleid und Silke Pfumfel (v.l.n.r.) ihr neues Einsatzfahrzeug.

Quelle: privat

Leisnig. Das Leisniger Tierheim hat immer viel zu fahren. Da müssen Katzen und Hunde zum Tierarzt und das Futter müssen die Mitarbeiter auch in großen Mengen transportieren. Das geht am besten mit dem Auto. Die Tierfreunde können diese Fuhren jetzt mit einem neuen Opel-Combo erledigen. Dieser ist einer von 50 neuen Wagen, die der Deutsche Tierschutzbund am 26. Januar spendierte. Rosi Pfumfel, Leiterin des Tierheims am Eichberg, ist sehr glücklich über die Vergabe des neuen Wagens an den Verein. Die Reparatur des alten Autos hätte zuviel Geld gekostet – Geld, welches für das Futter und Unterbringung der Tiere dringend benötigt wird. Somit stellt das neue Fahrzeug eine große Entlastung für die Leisniger Tierschützer dar.

„Die Vergabe des neuen Wagen an das Leisniger Tierheim ist eine große Auszeichnung“, sagt Tierheimchefin Rosi Pfumfel. Bei der Übergabe machte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder noch einmal auf die Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung durch alle Tierliebhaber aufmerksam und bedankte sich ausgiebig bei den bisherigen Spendern. Teil der Übergabe war für alle Vereine ebenfalls ein Fahrsicherheitstraining und eine Theorieschulung zur Sicherung der Tiere im Auto.

Zum Tierarzt und zum Futterholen

Der bundesweite Tierschutzbund umfasst mehr als 750 örtliche Vereine. Aus dieser großen Anzahl bekam der kleine Verein und sein Tierheim in Leisnig die Zuwendung. Täglich muss das neue Auto viel leisten. Für Einsätze zum Tiere und Futter holen sowie Tierarztfahrten benötigen die Tierschützer es dringend. Auch für Tierrettungen ist das neue Transportmittel im Einsatz. Große Vorteile bringt der neue Wagen im Vergleich zu seinem Vorgänger mit sich. Vor allem mehr Sicherheit für die Tiere und eine Arbeitserleichterung für die Angestellten des Tierheims.

Extra für die Bedürfnisse eines Tierheimes umgebaut, erleichtert es die Arbeit, der zum Teil ehrenamtlichen Tierschützer enorm. Anders als das alte Einsatzfahrzeug, hat dieses nun auch eine Klimaanlage im Ladebereich. Das macht den Transport im Sommer, wenn es sehr heiß ist, für die Tiere sehr viel angenehmer. Auch ist ein dementsprechender Abfluss für eine bessere Reinigung und Desinfektion in den hinteren Teil des Wagens eingebaut. Das stellt eine große Verbesserung der hygienischen Bedingungen dar und mindert den hohen körperlichen Einsatz, den die Tierliebhaber tagtäglich leisten. Um zum Beispiel Hunde besser transportieren zu können, hat das neue Auto spezielle Ösen, wo die Mitarbeiter die Hauswölfe anhängen, um diese sicher, beispielsweise zum Tierarzt, zu fahren. Ein Trenngitter zwischen vorderen und hinteren Teil des Wagen gewährleistet eine größere Sicherheit für Mensch und Tier.

19 Katzen und vier Hunde

Seit 1990 setzt sich der Leisniger Tierschutzverein für die Vierbeiner und gefiederten Freunde ein. Vor allem entlaufenen, vernachlässigten und misshandelten Tieren kommt dabei ein ganz besonderer Schutz und Fürsorge zu. Derzeit leben am Eichberg 19 Katzen, vier Hunde und die zwei weiblichen Zwergkaninchen Mümmel und Möhre und warten auf ein neues liebevolles Zuhause.

Von Pamela Geißler

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