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Döbeln Tobias Goth wird wieder ins Leisniger Rathaus einziehen
Region Döbeln Tobias Goth wird wieder ins Leisniger Rathaus einziehen
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00:38 25.06.2015
Bildunterschrift Quelle: Steffi Robak
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Er steckte den Wahlzettel jedoch nicht in die Urne. Das führte zu mehreren Zähldurchgängen. Uwe Dietrich vom Wahlvorstand: "Wir lassen prüfen, ob es dann einfach nur ein Wähler weniger oder eine ungültige Stimme mehr wird." Das Wahlergebnis werde nicht gefährdet. Anders als beim ersten Wahlgang, kam Tobias Goth gestern erst kurz vor Bekanntgabe des Ergebnisses ins Verwaltungsgebäude.

Beim Verkünden seines Wahlsieges spendeten die Anwesenden Applaus, es erklangen Jubelrufe, die Faschings-Freunde stimmten eine Wahl-Hymne an. Es wurde mit Sekt angestoßen. Anschließend gab es auf dem Marktplatz ein Freudenfeuerwerk. Goth gegenüber der DAZ: "Ich freue mich über die hohe Wahlbeteiligung und danke allen Wahlhelfern und anderen, die die Wahl durchgeführt haben." Die Anwesenden ließen Goth hochleben. Herausforderer Carsten Graf ist stolz auf das Wahlergebnis, "denn bei höherer Wahlbeteiligung als im ersten Wahlgang heißt das, mich haben noch mehr Menschen gewählt als im ersten Wahlgang. Ich fühle mich nicht als Verlierer. Und natürlich sind 58,6 Prozent Wahlbeteiligung einer Sensation. Es hat sich gezeigt, dass wir mit dem Wahlkampf den Finger in die Wunde gelegt haben, was das Zusammenwirken von Stadt und Land in und um Leisnig anbelangt. Das ist auch ein Signal." Karsten Müller sagt zum Wahlergebnis: "Es trat ein wie von mir erwartet."

Uwe Dietrich hat wegen der Umstände um die Bürgermeisterwahlen angekündigt, das Amt des Gemeindewahlleiters nicht wieder übernehmen zu wollen.

Nicht von den Kandidaten, wie er ausdrücklich betont, sondern von deren Unterstützern seien Aktivitäten ausgegangen, unter anderem haltlose Lügen und Verunglimpfungen von Wahlgegnern, des weiteren verbunden mit Beschimpfungen von Rathausmitarbeitern, so dass er sich das nicht wieder antun möchte. Dietrich nimmt keine der Seiten von der Kritik aus. Er hoffe nur, dass sich das alles beruhigt.

Die Wahl sei aus vielerlei Hinsicht eine schwierige gewesen, angefangen von den Wahlbenachrichtigungskarten mit falschem Datum für den zweiten Wahlgang, zwei technischen Ausfällen, zudem noch der Poststreik. Er schätzt, dass viele Briefe von Briefwählern erst jetzt noch in dieser Woche auf dem Leisniger Rathaus ankommen werden.

Robak, Steffi

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