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Döbeln Tolle Trecker an der Autobahn
Region Döbeln Tolle Trecker an der Autobahn
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20:08 23.04.2014
Daumen hoch für einen tollen Trecker: Den Fendt 939 mit 390 PS wird es auch im neuen Baywa-Landtechnik-Zentrum in Mockritz zu kaufen geben. Reinhold Bichle, Baywa-Spartengeschäftsführer für Landtechnik, ist jedenfalls froh, dass der Bau bald beginnen kann. Quelle: Dirk Wurzel
Hainichen/Region Döbeln

Das teilte das Unternehmen gestern in Hainichen mit. Die Baywa zieht in die Nachbarschaft von Mc Donalds und dem Autohof "Heiterer Blick". Dort entstehen ein Verwaltungsgebäude und zwei Hallen. Das Unternehmen will dort Land-, Forst- und Kommunaltechnik verkaufen. Stalltechnik und Kleinmotoristik gehören ebenfalls zur Angebotspalette. Außerdem zieht das Baywa-Gebrauchtmaschinenzentrum vom brandenburgischen Herzberg nach Mockritz. Am neuen Standort, neben Mochau der zweite im Altkreis Döbeln, sollen einmal 25 bis 30 Mitarbeiter beschäftigt sein.

"Zum dritten Mal berichte ich über die Investition in Mockritz. Wir haben jetzt den Deckel drauf gemacht", sagt Reinhold Bichle, Baywa-Spartengeschäftsführer Technik. Denn bereits 2011 verkündete der Konzern, im Mockritzer Gewerbegebiet bauen zu wollen. Aber das Genehmigungsverfahren war schwierig. Grund ist auch die Nähe zur Autobahn. In einem 40 Meter breiten Streifen neben der Schnellstraße gilt ausnahmsloses Bauverbot. In einem weiteren, 100 Meter breiten Streifen neben der Autobahn gibt es Baugenehmigungen nur in Ausnahmen. Dafür zuständig ist in solchen Fällen nicht nur das Landratsamt Mittelsachsen als Baubehörde. Auch das sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat ein Wort mitzureden, wenn neben einer Autobahn jemand bauen will. "Die Baugenehmigung ist uns bereits mündlich zugesichert worden", sagt Reinhold Bichle. Er betont, immer am Standort Mockritz festgehalten zu haben. Nur über Details zu Baubeginn und Fertigstellung schweigt er. Denn eigentlich wollte die Baywa ihren Standort in Mockritz längst gebaut haben. "Die Verkehrslage ist sehr günstig. Wir können in einer Stunde unsere umliegenden Standorte anfahren. Außerdem erreichen uns so mögliche Kunden aus Tschechien und Polen besser, als in Brandenburg", sagt Reinhold Bichle. Die gute Verkehrsanbindung ist auch ein Grund, weshalb die Gebrauchtmaschinensparte von Brandenburg nach Sachsen zieht, ohne dass die Baywa den brandenburgischen Standort aufgibt.

Im Landkreis Mittelsachsen investierte die Baywa zuletzt intensiv in ihren Standort in Hainichen. Hier baute die Baywa eine neue Saatgut-Gräsermischanlage für 3,5 Millionen Euro auf. Die Anlage mischt zehn Tonnen Saatgut pro Stunde. Aus diesem wachsen unter anderem Zwischenfrüchte und Ackerfutter. Auch spezielle Grünlandmischungen stellt die Anlage in Hainichen her.

Dirk Wurzel

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