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Torsten Ueschner bringt Farbe ins Spiel

Malerei im Theater Döbeln Torsten Ueschner bringt Farbe ins Spiel

Nach über zweieinhalb Jahren ist im Wandelgang des Döbelner Theaters wieder eine Gemäldeausstellung zu sehen. Der Döbelner Maler Torsten Ueschner zeigt unter dem Titel „Farbe“ 20 seiner Werke. Dabei ist der Name Programm: von blau-schwarz grollender Gewitterstimmung bis zur leuchtend gelben Sommerlandschaft.

Torsten Ueschner vor seinem Bild „Sommerlandschaft“.

Quelle: Olaf Büchel

Döbeln. Nach über zweieinhalb Jahren ist im Wandelgang des Döbelner Theaters wieder eine Gemäldeausstellung zu sehen. Der Döbelner Maler Torsten Ueschner zeigt unter dem Titel „Farbe“ 20 seiner Werke. Dabei ist der Name Programm: von blau-schwarz grollender Gewitterstimmung bis zur leuchtend gelben Sommerlandschaft.

Torsten Ueschner steht ruhig, fast in sich gekehrt da und lauscht den durch den Wandelgang schwingenden Klängen, die Frank Liebscher bei der Vernissage mit seiner Spacedrum (Raumtrommel) erzeugt. Viele Besucher sind zur Eröffnung der Ausstellung gekommen. Anschließend ist im großen Saal des Theaters das erste Sinfoniekonzert des Jahres zu hören.

Der Döbelner Maler, dessen lange Haare über das schwarze Sakko fallen, ist kein Mensch großer Worte. Was er zu sagen hat, überlässt er dem Pinsel. „Farbe“ hat er diese Schau genannt. Und wenn der Betrachter sich darauf einlässt, kann er sich in einen echten Farbrausch versetzen lassen. Da hängen großformatige Bilder, die die Wärme des Sonnenlichts ausdrücken, auf der anderen Seite Sturm, dunkle Gewitterstimmung, Gischt der Brandung.

„Torsten Ueschner ist ein wahrhaftiger, leidenschaftlicher, besessener Maler. Seine Kunst entzündet sich am Leben. Farbe ist seine Heimat“, sagt Karin Weber, Galeristin und Kunstwissenschaftlerin aus Dresden, die in die Ausstellung einführt. Diese lebt von Kontrasten, wie Weber längst erkannt hat und nun dem Publikum vermittelt: von Farbe und Formen, von Fläche und Raum, von Bewegung und Gegenbewegung.

Es ist eine „zwanghafte Unruhe“, die Karin Weber in den Bildern sieht und die Torsten Ueschner als einen „Zweifler, einen Grübler“ outen. „Er reduziert das Gesehene auf das Wesentliche, er verarbeitet es in seinem Atelier zu eigenen Bildern“, sagt die Kunst-Expertin. Ueschner vermag es, Himmel und Erde zu verbinden. „Er ist mit der Scholle verwachsen und kann doch fliegen.“

Hermann Schulz vom Förderverein Freunde des Döbelner Theaters, freut sich, dass es ihm und seinen Mitstreitern gelungen ist, wieder eine Ausstellung im Wandelgang zeigen zu können. Die letzte Schau war im Juni 2013: „Die Bilder mussten wir wegen der Flut abhängen. Und seit dem hat sich noch keine Gelegenheit geboten. Doch wir wollen für solche Ausstellungen wieder eine gewisse Regelmäßigkeit schaffen, diesen öffentlichen Raum nutzen, um Malerei zu präsentieren.“

 

Von Olaf Büchel

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