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Döbeln Trauriger Pfau hat in Mahlitzsch sein Zuhause
Region Döbeln Trauriger Pfau hat in Mahlitzsch sein Zuhause
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16:10 11.05.2018
Der trauernde Pfau hat in Mahlitzsch sein Zuhause. Quelle: Sven Bartsch
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Roßwein

Die Herkunft des ausgebüchsten Pfaus im Roßweiner Ortsteil Mahlitzsch ist geklärt (DAZ berichtete). Der Hahn, der Anwohnern seit zwei Wochen immer wieder an der Ruine Kempe und im nahen Wald auffiel, gehört einer direkt in der Nachbarschaft lebenden Familie.

Anwohner hatten sich an die DAZ sowie das Veterinäramt gewandt, weil das Tier eigentlich nicht im Wald zuhause ist und sie befürchteten, dass der Pfau in freier Wildbahn nicht überleben würde.

Das Veterinäramt beim Landratsamt Mittelsachsen leitete den Fall ans Roßweiner Ordnungsamt weiter, das sich laut Gesetz um solche Fundtiere kümmert. Noch am Dienstagabend suchten Ordnungsamtsmitarbeiter nach dem Pfau, um ihn ins Tierheim zu bringen, bis sein Besitzer gefunden ist. Das Tier ließ sich aber nicht blicken. Zwischenzeitlich haben sich die Besitzer des Pfaus gemeldet. Die Familie wohnt an der Ruine Kempe und ist von der Aufregung um den Pfau überrascht. Sie war davon ausgegangen, dass die seit drei Jahren gehaltenen Pfauen in der Nachbarschaft bekannt sind. Es handelte sich um ein Pfauenpärchen.

Vermutlich durch Wildtiere ist aber das Weibchen getötet worden. „Deshalb sucht der Pfauenhahn seit etwa zwei Wochen nach seinem Weibchen in dem ihm bekannten Umfeld. Dies wird sich legen, wenn er nach einiger Zeit das Nest und die Partnerin vergisst oder er eine neue Henne bekommt“, schildert der Mahlitzscher. Der Pfau gehört im übrigen dem dreijährigen Sohn der Familie. „Wir hoffen jetzt, dass sich die Aufregung legt und das Ordnungsamt unseren Pfau nicht mehr einfangen will.“

Das Roßweiner Ordnungsamt hat mittlerweile einen Brief an die Halter verschickt mit der Bitte, das Tier wieder im eigenen Grundstück zu halten.

Von Thomas Sparrer

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