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Trefz Fensterbau investiert in Mockritz knapp eine Million Euro

Neue Produktionshalle bis Oktober fertig Trefz Fensterbau investiert in Mockritz knapp eine Million Euro

Trefz Fensterbau erweitert seine Produktionskapazität im Gewerbegebiet Mockritz Knapp eine Million Euro investiert das Unternehmen in eine neu, 1400 Quadratmeter große Halle mit Sonderfertigungslinie und Lagerplatz. Die soll schon im Oktober stehen. Danach ist das Gelände voll.

Große Schiebefenster liegen seit Jahren im Trend – ein Grund für den Hallenanbau bei Trefz Fensterbau in Mockritz unter Werksleiter Rolf Weber.

Quelle: Sven Bartsch

Mockritz. Der nächste Neubau bitte! Kaum hat die Baywa AG im Mockritzer Gewerbegebiet ihren neuen Technikstandort eröffnet, hat nicht weit entfernt die nächste Baustelle aufgemacht. Trefz Fensterbau erweitert seine Produktionshalle um fast das Doppelte und will schon im Herbst mit dem Einräumen beginnen können. Im Oktober soll der 1400 Quadratmeter große Neubau stehen. Die Bestandshalle umfasst rund 1700 Quadratmeter. „Die Aufträge, die wir haben, sind kontinuierlich mehr geworden. Wir können das Potenzial unserer Bestandskunden nicht ausreizen und brauchen mehr Lagerplatz. Dazu ist eine separate Fertigungslinie für Sonderelemente wie Schiebetüren geplant. Das wird immer mehr“, sagt Werksleiter Rolf Weber.

Weil immer mehr Häuslebauer gern durch eine wandhohe Schiebetür auf ihre Terrasse treten und auch Firmen sich mit Sonderanfertigungen ausstatten lassen, will Weber am Mockritzer Standort des baden-württembergischen Unternehmens künftig effizienter produzieren lassen und damit den steigenden Anfragen gerecht werden. „Wir bauen eine einheitliche Linie auf. Das spart extrem viele Laufwege“, erklärt der 50-Jährige. Einige Maschinen werden noch zugekauft, der Bestand neu geordnet. Rund eine Million Euro investiert das Unternehmen aus eigener Tasche. „Wir haben auch eine Förderung über die Sächsische Aufbaubank versucht, aber die Zusammenarbeit hat nicht so gut geklappt. Da kamen ständig Nachfordernungen“, sagt Weber.

Auf dem Firmengelände sind die ersten Arbeiten bereits zu sehen. Der alte Lagerplatz musste geräumt werden. Eine Übergangsfläche für die Bauzeit ist inzwischen eingerichtet. Die Teeroberfläche auf dem Bauplatz wird jetzt abgefräst, bevor der Bau starten kann. Fast bis zur Grundstücksgrenze neben der Einfahrt soll die neue Halle reichen. „Größer können wir nicht mehr bauen, dann ist das Gelände voll“, sagt Weber, der darin auch eine Bestätigung für das Werk in Mockritz sieht. „Der Standort ist wichtig für Trefz. Pro Jahr haben wir ein Investitionsvolumen von rund 350 000 Euro“, sagt er.

In diesem Jahr ist es durch den Neubau erheblich mehr. Eigentlich sollte der schon im Juni abgeschlossen sein, doch wegen einer geänderten Wasserschutzbestimmung im Gewerbegebiet dauerte die Antragstellung ungeplant länger. Steht der Neubau aus Sandwich-Fertigbauteilen, könnte er bis Jahresende eingeräumt sein und die Produktion starten.

Für die 48 Mitarbeiter soll dann wesentlich mehr Platz bestehen und alles etwas übersichtlicher sein. Neue Beschäftigte sucht Rolf Weber auch. „Wir suchen ständig neue Montagemitarbeiter. Gute Leute schicke ich nie weg, auch wenn ich nichts zu tun hätte“, sagt er. Auch fürs Büro werden Mitarbeiter gesucht, ebenso wie beim Nachwuchs. Ein Auszubildender ist bereits neu im Betrieb, ein weiterer kommt nach dem Sommer dazu. Problematisch sei wie überall derzeit, motivierte Lehrlinge zu finden, sagt Weber. Der Wille steht dabei im Vordergrund, dann werde es auch mit schlechteren Noten etwas mit dem Gesellenbrief.

Von Sebastian Fink

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