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Trotz miesester Saison seit langem: Welwel steht zum Bad in Gebersbach

Freizeit Trotz miesester Saison seit langem: Welwel steht zum Bad in Gebersbach

Den Betrieb des Freibades in Gebersbach sieht die Geschäftsführung des Döbelner Welwel als soziale Verantwortung. Auch wenn in der diesjährigen Saison so wenig Besucher wie seit langem nicht mehr ins Bad kamen – das Welwel will den Betreibervertrag mit der Stadt Waldheim verlängern.

Klares Wasser, große Rutsche, gepflegte Grünanlagen: Das Gebersbacher Freibad ist ein Schmuckstück. Dessen Betrieb kostet allerdings auch an Schlechtwettertagen bares Geld und macht viel Arbeit.

Quelle: Sven Bartsch

Waldheim/Gebersbach. Waldheim/GebersbachDas Freibad Gebersbach hat eine der schlechtesten Saisons seit langem erlebt. Trotzdem denkt der Badbetreiber nicht ans Aufhören. „Niemand kann daran Interesse haben, dass eine soziale Einrichtung nach der anderen schließt“, sagt Torsten Hartwig, Geschäftsführer des Welwel Döbeln. Das betreibt seit Jahren das Gebersbacher Bad für die Stadt Waldheim.

„Wir hatten ein Drittel weniger Besucher, als in einer durchschnittlichen Saison“, sagt Torsten Hartwig. Normaleweise besuchen das Bad in den Sommermonaten 10 000  bis 13 000 Gäste. Die genauen Zahlen wertet die Geschäftsführung des Welwel derzeit aus. Demnächst stehen die Verhandlungen mit der Stadt Waldheim an. Denn der Betreibervertrag läuft zum Jahresende aus. Torsten Hartwig sagt, dies werde nicht dramatisch. „Wir wollen nicht raus aus dem Vertrag, haben nur ein paar Details zu klären und einige Optimierungen zu besprechen“, sagt er. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Waldheim und der Ortschaft Ziegra-Knobelsdorf ist immer gut gewesen, sagt Torsten Hartwig. „Die Stadt gibt sich viel Mühe. Man kann jetzt auch das eine schlechte Jahr nicht für eine Entscheidung gegen den Badbetrieb hernehmen. Wir sehen es als kleine Verantwortung, diesen fortzuführen.“

Von den Sonnenstunden her war der 2016er Sommer nicht viel anders, als der von 2015. Aber das wechselhafte Wetter schreckte die Leute offenbar ab, an schönen Tagen ins Gebersbacher zu gehen. Torsten Hartwig: „Wenn die Leute zwei, drei Tage gefroren haben, gehen sich am dritten Tag, wenn das Wetter wieder schön ist, nicht gleich baden.“ Wenn dann am dritten, sonnigen Tag die Gäste ausbleiben, haben die Betreiber wirtschaftlich den sprichwörtlichen Zonk gezogen. Denn pro Monat schlagen allein die Stromkosten mit etwa 4000 Euro zu Buche. Die Umwälzanlage muss eigentlich kontinuierlich laufen. Und das bei Eintrittspreisen, die vergleichsweise niedrig sind: 2,50 Euro kostet die Eintrittskarte zum Badespaß in Gebersbach.

Das Freibad im Ortsteil wurde gewissermaßen zum Waldheimer Stadtbad, weil die Stadt nach der Flut 2002 darauf verzichtete, ihre eigene Badeanstalt an den Gestaden der Zschopau wiederaufzubauen, dessen Hochwasser es zerstört hatte.

Von Dirk Wurzel

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