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Döbeln Tunnel zur Leisniger Muldenwiese dicht
Region Döbeln Tunnel zur Leisniger Muldenwiese dicht
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00:23 20.05.2015
Alles schon abgesperrt: Der Bahnunterführungstunnel in Richtung Leisniger Muldenwiese soll bis Oktober 2015 neu gebaut werden. Quelle: Steffi Robak
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Auch die Stufen, die vom Bahnhofsweg aus in Richtung Brücke führen, haben zur Absperrung einen Bauzaun bekommen.

Die Bahn muss die Brücke erneuern lassen und hat darüber die Stadt Leisnig informiert. Bürgermeister Tobias Goth (CDU) hatte die Information im Tätigkeitsbericht der jüngsten Ratssitzung an die Öffentlichkeit weiter gegeben.

Außer dass sich Bahnreisende erneut auf Schienenersatzverkehr an der Strecke einstellen müssen - zwischen Großbothen und Leisnig fahren Busse - fehlt auch den Leisnigern die Verbindung von der Unterstadt zur Muldenwiese.

Es ist nur eine unscheinbare Durchfahrt unterm Bahndamm hindurch. Doch jetzt, wo sie gesperrt ist, zeigt sich, dass sie fehlt. Wobei: Da die Straße im Johannistal derzeit ebenfalls gebaut wird beziehungsweise dort ein neuer Abwasserkanal verlegt wird, ist an dieser Stelle der Stadt derzeit ohnehin kein Durchkommen mehr. Doch Bewohner der Unterstadt, die zu Fuß zum Beispiel zum Einkaufen in den Netto-Markt gehen, haben ebenfalls gern die Abkürzung durch den Tunnel genommen.

Wer auf die Muldenwiese will - sei es zum Einkaufen, zum Netto, ins Fitnessstudio oder in eins der dort ansässigen Unternehmen, der muss einen Umweg in Kauf nehmen, entlang der Friedrich-Naumann-Straße in Richtung Muldebrücke, um dann von dort auf das Gewerbegebiet an der Muldenwiese zu gelangen.

Ab der kommenden Woche wird die alte Brücke abgerissen. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 15. Juni andauern. Da die Arbeiten zügig vorangehen sollen, wird von morgens 6 Uhr bis nachts 22 Uhr gearbeitet. Goth weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass sich die Anwohner in dieser Zeit dann auch auf entsprechend viel Lärm einstellen müssen.

Ist die alte Brücke abgebrochen, wird bis Oktober eine neue hin gebaut. Diese soll eine Breite von 4,50 Metern haben und jeweils links und rechts mit einem Gehweg versehen sein. Dieser erreicht dann gerade eine Breite von knapp über einem halben Meter.

Eine Verbreiterung der Brücke, die eventuell auch den Bau eines breiteren Fußweges ermöglicht hätte, ist im gegenwärtigen Bauprojekt der Deutschen Bahn nicht vorgesehen. Da das Bahnunternehmen den alten Tunnel lediglich durch einen neuen ersetzt, obliegt die Finanzierung der Abriss- und Bauarbeiten vollkommen der Bahn. Hätte sich beispielsweise die Kommune dafür eingesetzt, dass die Dimensionen des Tunnels wesentlich verändert werden, hätte die Stadt auch die Kosten mittragen müssen.

Steffi Robak

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