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Döbeln Turbulentes Ostrau feiert sich selbst
Region Döbeln Turbulentes Ostrau feiert sich selbst
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00:32 23.09.2015
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Den Anfang hatte eine ganz wunderbare Eröffnungsveranstaltung in der Ostrauer Trinitatiskirche gemacht. Bei der nicht nur ein gelungenes "Ave Maria" auf die weiteren Feierlichkeiten einstimmte, sondern auch Mittelsachsens Landrat Matthias Damm und Bürgermeister Dirk Schilling die richtigen Begrüßungsworte fanden. Der Ostrauer Gemeindechef erhielt von allen Seiten Lob hinsichtlich seiner freien und pointierten Rede. Am Aebnd sorgten die "Firebirds" für ein unvergessliches Vergnügen im Festzelt im Gewerbegebiet. Dort luden am Sonnabend zahlreiche Händler und Aussteller zum Stöbern und Kaufen ein. Neben Textilien, Blumen, Fisch und Geflügel sowie Waren des täglichen Bedarfs gab es an einem Stand sehr dekorative Holzbrettchen für die Küche aus Wurzelholz. Am Eingang zur "Vergnügungsmeile hatte Familie Reinhardt aus Nasenberg ihr Büdchen inklusive einem Gehege mit zwei Alpakas aufgebaut. Es wurde über die im Jahr 2000 errichtete "Alpacafarm Land of Dreams" informiert. Die Firma Porst Landtechnik war dagegen mit einem kleinen Fuhrpark angerückt. Vorrangig Kinder nutzten die Gelegenheit, um in den Fahrzeugen Platz zu nehmen und das eine oder andere Foto zu schießen. Die Ostrauer Rassekaninchenzüchter zeigten einen Querschnitt ihrer gezüchteten Rassen und hatten Tipps und Tricks für Hobbyhalter parat. Im großen Festumzug waren dagegen die Geflügelzüchter vertreten: Sie ließen schließlich im Gewerbegebiet eine Schar Brieftauben effektvoll aufsteigen. Am Sonnabend-Nachmittag hatte Sachsenkind Friedlinde das restlos gefüllte Festzelt mit derbem Sächsisch und ebensolchen Sprüchen im Griff. Mit solchen Sätzen wie "Habt ihr heute schon gebetet? Wir beten nur, wenn's bei uns Pilze gibt" heimste die Komikerin zahlreiche Lacher ein. Und am Abend - während des Auftritts von Frank Schöbeln - bot sich das gleiche Bild wie am Freitagabend: Ein randvoll gefülltes Zelt, beste Stimmung und Partylaune. Obwohl es spät wurde, fanden sich am Sonntagvormittag unzählige Schaulustige an die Route des großen Festumzuges ein. Miriam Hirsch war überrascht, dass so viele Leute an die Strecke gekommen waren: "Allerdings sind sie ziemlich zurückhaltend, das ist schade, es müsste mehr geklatscht und gewunken werden. Gut finde ich, dass Cordis statt der Kamellen Obst an die Kinder ausgegeben hat." Auch Julia Ziemba lobte: "Es ist ein gelungenes Fest mit einer tollen Auftaktveranstaltung. Die Einladungskarte war ganz super, meine beiden Töchter sind aufgrund der Karte, die ich natürlich verschickt habe, extra angereist. Was ich aber nicht verstehen kann, warum jemand in der Nacht auf Sonntag teilweise die Dekoration im Ort und besonders an der Eschke-Mühle zerstört hat. Das ist völlig sinnfrei."

© Kommentar

Aus der Döbelner Allgemeinen Zeitung vom 21.09.2015

Natasha Allner

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