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Döbeln Umgehungsstraße wird wieder zur Herausforderung
Region Döbeln Umgehungsstraße wird wieder zur Herausforderung
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22:39 04.08.2017
Zurück am alten Ort: Gestern wurden die Pedaleure beim 23. Waldheimer Bergzeitfahren wieder an der Umgehungsstraße in den Kampf mit dem Berg geschickt.  Quelle: Foto: Dirk Wurzel
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Waldheim

 „Wir sind zufrieden“, sagt Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst und nickt bekräftigend. Über 60 Anmeldungen hatte es im Vorfeld für das diesjährige Waldheimer Bergzeitfahren gegeben, das nach sechs Jahren vom Bahnhofsberg der Zschopaustadt wieder zurück an die Umgehungsstraße gekehrt war (DAZ berichtete). Am Ende gingen am frühen Abend bei bestem Radfahrwetter 81 Pedaleure an den Start – 2015 waren es 99, vergangenes Jahr 102 – , um die reichlich anderthalb Kilometer zu bezwingen. Auch Tino Kittner. Der 17-jährige Massaneier hatte erst am Donnerstagabend davon Wind bekommen, dass es direkt um die Ecke einen Rad-Wettkampf gibt. Ob er die Strecke schon einmal gefahren sei? „Gestern dreimal“, sagt er trocken. Und danach ging es für ihn auch noch den Meinsberger Berg hinauf.

Berge hat die Zschopaustadt tatsächlich einige und deshalb ist es auch nicht aus der Luft gegriffen, wenn Bürgermeister Ernst sagt, dass man darüber nachdenke, das traditionsreiche Rennen an einen anderen Hügel zu verlegen. Von der Bahnhofstraße hatte man sich zurückgezogen, weil die Durchführung des Wettkampfes für die Stadt finanziell und personell nicht mehr zu stemmen war. Der Meinsberger Berg ist nun zwar nicht unbedingt die erste Wahl, einfach auch weil er den Radsportlern zu kurz sei, wie das Stadtoberhaupt berichtet. Doch beispielsweise der Massaneier Berg eigne sich möglicherweise gut – wenig Verkehr, Parkplätze und ein Stadion gibt es am oberen Ende auch; und er hat eine gute Länge. Doch selbst mit der Umgehungsstraße könne er sich in Zukunft das Bergzeitfahren vorstellen, sagt Ernst. Die Unterstützung der Richzenhainer Feuerwehr sei wichtig und gut und mir funktionierte gestern die Veranstaltung genau so, wie sie ursprünglich auch einmal angefangen hatte. Fast, denn statt Stoppuhr gab es wie in den letzten sechs Jahren die Zeitmessung mit Transponder. Darauf könnte Ralf Ullrich auch noch verzichten. Der gebürtige Waldheimer fuhr gestern selbst nicht mit, seine Tochter aber trat kräftig in die Pedale. „Mir sind hier zu viele Profis am Start“, sagt er. Der familiäre und volkssportliche Charakter des Rennens sei verloren gegangen. Gewonnen hat den Kampf gegen den Berg und die Konkurrenz gestern Vincent Leon Lifka vom Dresdner SC, der für die 1510 Meter 3:21,5 Minuten benötigte.

Von Manuela Engelmann

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