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Döbeln Unfallschwerpunkt am Gewerbegebiet: Die große Lösung rückt näher
Region Döbeln Unfallschwerpunkt am Gewerbegebiet: Die große Lösung rückt näher
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12:59 28.03.2017
Solche Horrorunfälle am Abzweig Forchheim der B 169 soll es ab 2020 nicht mehr geben. Etwas weiter unterhalb wird eine neue großzügigere Kreuzung geplant. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Döbeln

Ab Sommer können sich auf den fünf Parzellen des neuen Gewerbegebietes Döbeln-Süd an der Bundesstraße 169 die ersten Unternehmen ansiedeln. Auf den Flächen zwischen Feldstraße und Bundesstraße 169 rücken jetzt wieder die Bauleute an. Es wird eine Erschließungsstraße mit Wendestelle gebaut, welche das ehemalige Möbelwerkgelände wieder für Industrieansiedlungen interessant macht. Der Stadtrat hat die Erschließung des reichlich vier Hektar großen Geländes bereits im Februar vergeben. Die Firma Hoff Straßen und Tiefbau aus Ostrau wird den Bau der Erschließungsstraße und das Verlegen von Trinkwasser-, Abwasser-, Gas-, Elektro- und Telekommunikationsleitungen für rund 413 000 Euro übernehmen. Die Firma hatte das günstigste von insgesamt 16 Angeboten abgegeben.

Die Zufahrt zu dem neuen Döbelner Gewerbegebiet wird aber nur eine Übergangslösung sein. Sie führt von der Bundesstraße 169 bei Reifen Meng auf die Waldheimer Straße und über die neu zu bauende Arnd-Gennrich-Straße, benannt nach einem Döbelner Unternehmer.

Wenn alles gut geht, soll mit dem neuen Gewerbegebiet ab 2019/20 auch noch ein anderes Verkehrsproblem gelöst werden. Die Stadt Döbeln hält dafür in dem Gewerbegebiet an der Bundesstraße 169 Flächen für eine große Verkehrslösung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr bereit. Etwas unterhalb der jetzigen Kreuzung mit den Abzweigen nach Forchheim und zur Waldheimer Straße soll eine großzügige Anbindung des neuen Gewerbegebietes gebaut und gleichzeitig die unfallträchtige Abzweigung von der B 169 nach Forchheim entschärft werden.

„Diese Kreuzung planen wir als B 169, Ausbau Knotenpunkt B 169 / K 7532 / kommunale Waldheimer Straße“, sagt Isabel Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Für die Planung wurde im September 2014 eine Voruntersuchung mit vier Varianten zur Beseitigung des Unfallschwerpunktes aufgestellt. „Bei diesen Plänen wurde die Anbindung des Gewerbegebietes Döbeln-Süd in Abstimmung mit der Stadt Döbeln berücksichtigt“, so die Pressesprecherin. Gegenwärtig wird ein Vorentwurf aufgestellt. Nach dessen Genehmigung kann mit dem Erarbeiten der Baurechtsunterlagen begonnen werden. „Ziel ist es, den Antrag auf Planfeststellung noch in diesem Jahr zu stellen. Je nach dem, wie lange dieses Verfahren dauert, ist mit einem Bau der neuen Kreuzung nicht vor 2019/2020 zu rechnen“, sagt Isabel Siebert.

Für das Gewerbegebiet Döbeln-Süd gibt es bereits Interessenten aus der Region“, so Thomas Hanns, Technischer Dezernent im Döbelner Rathaus. Angesiedelt werden muss aber vorrangig produzierendes Gewerbe. Die Stadt bekommt nämlich fast 1,9 Millionen Euro Fördermittel für das Gelände. Rund 340 000 Euro muss Döbeln selbst beisteuern. Das Gewerbegebiet Süd ist 47 000 Quadratmeter groß. Abzüglich von Straßen und Nebenflächen bleiben 25 000 Quadratmeter reine Ansiedlungsfläche.

Von Thomas Sparrer

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