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Unihockey 1. Bundesliga: Auch Goliath ist verwundbar

Unihockey 1. Bundesliga: Auch Goliath ist verwundbar

"Danke für die Lehrstunde und - trotz Niederlage - die tolle Unterstützung." Für die Abschlussworte von Kapitän Martin Sauermann gab es noch einmal Szenenapplaus auf den Zuschauerrängen.

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Döbeln . 195 Floorball-Fans hatten am zweiten Spieltag das Aufeinandertreffen der Döbelner Mannschaft auf den mehrfachen Meister und Pokalsieger UHC Sparkasse Weißenfels verfolgt. Die Sensation blieb aus, der krasse Außenseiter verlor 4:16. Aber: Das von Uwe Wolf trainierte Team bewies, dass auch ein Goliath wie Weißenfels verwundbar ist.

Kaum war die Partie angepfiffen, machten die Gäste Druck aufs Döbelner Tor, belagerten vom Fleck weg UHC-Goalie Stephan Richter, der an diesem Tag alle Hände und Füße zu tun hatte. Umso überraschender für Zuschauer und Gäste kam die Situation in der dritten Spielminute, als sich Neuzugang Paul Tomas den Ball in der eigenen Hälfte schnappte und aus der Distanz zum 1:0 traf.

Weißenfels zog nun gefühlt die Zügel straffer, ließ Döbeln kaum Raum und drängte die Gastgeber immer wieder in die Verteidigung des eigenen Tores. Befreiungsschläge wie der Ausbruch Rico Haases in der vierten Minute blieben erfolglos. Anders auf Gäste-Seite: Mit dem Tor von Sascha Hertl nur eine Minute später hatte der Druck die Döbelner Mauern erstmals in dieser Partie brechen lassen.

Die Gastgeber kämpften und schlugen sich gut. Goalie Stephan Richter parierte das Schuss-Feuerwerk souverän; im Angriff kamen Michael Schulz und Martin Sauermann mehrfach in komfortable Situationen, doch konnten den Ball nicht verwandeln. Statt dessen machte Weißenfels die Tore: In der 15. und 16. Minute fielen das 1:2 und 1:3. Als die Wolf-Schützlinge in Unterzahl spielten (17.) legten die Gäste das 1:4 nach - einfache Tore, nicht sehr schön, aber Zählbares, das war besonders ärgerlich. Mit einem 1:5 - Sekunden vor dem Pfiff erzielt - ging es in die Pause.

Das zweite Drittel geriet schließlich zur Hängepartie und zog sich gefühlt ewig hin. Weißenfels hatte sich warm gespielt, agierte agil, schnell und jederzeit präsent. Die Gastgeber fanden wenig Mittel zum Angriff. Trotz intensiven Bemühens liefen sie hinterher, sowohl dem Gegner, als auch dem Ergebnis. In der dritten Minute des zweiten Drittels fiel das 1:6, zwei Minuten später das 1:7 und 1:8. Weißenfels war wie im Rausch. Uwe Wolf riss der Geduldsfaden. Nach der Auszeit war das Bombardement aufs Döbelner Tor erst einmal gestoppt; Goalie Stephan Richter griff nun öfter beizeiten ins Geschehen vor seinem Kasten ein, um Weißenfels' Chancen so klein wie möglich zu halten. In der 12. Minute brach der Widerstand; Weißenfels sammelte wieder Tore und verabschiedete sich mit 1:12 in die zweite Pause.

Wie ausgewechselt war die Döbelner Mannschaft, die im letzten Drittel aufs Parkett kam. Nachdem Stefan Barthel in der ersten Minute aus Distanz vorgefühlt hatte, vollendete er im zweiten Anlauf zum 2:12. Nur eine Minute später traf Michael Schulz zum 3:12. Die Halle tobte: "Jetzt geht's los." Und tatsächlich: In der vierten Minute verwandelte erneut Stefan Barthel das vierte Tor für den UHC.

Das Geheimnis? Uwe Wolf hatte den Druck aus der Mannschaft genommen. Das 3:4-Ergebnis im letzten Drittel bescheinigt: eine gute Entscheidung. Und ist einmal mehr Ausdruck des Kampfgeistes dieser Döbelner Mannschaft.

UHC Döbeln 06: Sauermann, Roßberg, Kavalir, Hohenstein, Thomas, Rudolph, Schramm, Franze, Schnelle, Spörrer, Barthel, Kaubisch, Liebig, Zaspel, Tomas, Haase, Liers, Deraha, Kießling, Schulz, Rchter, Bachmann.

Uwe Wolf: Im ersten Drittel haben wir gut mitgehalten und sind zu unseren Chancen gekommen. Es fehlte aber das Quentchen Spielwitz, um diese erfolgreich zu verwerten.

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