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Unter den Augen seines Entdeckers: Leichtathlet Eric Krüger sprintet in Leipzig

Deutsche Hallenmeisterschaften Unter den Augen seines Entdeckers: Leichtathlet Eric Krüger sprintet in Leipzig

Die Gedanken an ein Karriere-Aus schob Eric Krüger für diese Saison erst einmal beiseite. Am Wochenende wird er in Leipzig bei den Deutschen Hallenmeisterschaften sprinten. Dort trifft er auch seinen ehemaligen Förderer und Trainer Volker Synnatzschke vom SV Schrebitz nach mehr als zwölf Jahren wieder bei einem Wettkampf.

Der Beichaer Leichtathlet Eric Krüger tritt am Wochenende für den SC Magdeburg bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig an.

Quelle: Martin Keller

Beicha/Schrebitz/Magdeburg.

Dort warten neben dem sportlichen Aspekt gleich mehrere Höhepunkte auf den Leichtathleten. „Leipzig ist für mich ja fast ein Heimspiel. Meine Eltern und der Rest der Familie wird vor Ort sein, das ist natürlich eine tolle Sache“, erzählt Eric Krüger. Auf einen Zuschauer freut sich der 27-Jährige ganz besonderes. Eine Bekannte flüsterte ihm, dass sein allererster Trainer vom SV Schrebitz dabei sein wird. Volker Synnatzschke begleitete Eric Krüger bei seinen ersten Schritten, wird seit knapp zwölf Jahren erstmals bei einem Wettkampf seines ehemaligen Schützlings dabei sein. „2004 war einer meiner letzten Wettkämpfe unter seiner Aufsicht. Es ist für mich eine besondere Ehre, dass mich mein ehemaliger Trainer mal wieder live sprinten sieht.“ Unter Synnatzschke’s Leitung war Krüger eher Weitspringer bis er sich später dem Sprint widmete. Der Kontakt zum damaligen Trainer ist nach wie vor da, betont der Leichtathlet. „Es ist ein gegenseitiges Austauschen. Mir ist es wichtig, dass der Kontakt nicht abreißt. Man darf nie vergessen, wo man her kommt“, so Krüger. Volker Synnatzschke ist seit mehreren Jahren nicht mehr als Trainer aktiv und auch beim Verein in Schrebitz gingen vor einigen Jahren die Lichter aus. „Volker Synnatzschke hat immer zu mir gestanden. Es ist etwas besonderes, jetzt unter seinen Augen bei einem Wettkampf teilzunehmen.“

Die letzten zwei Wochen bereitete sich Eric Krüger auf die Hallenmeisterschaften vor, aber eher behutsam. „Wir haben den Umfang des Trainings runtergefahren und mehr Luft rangelassen. Der Fokus liegt nach wie vor auf der Leistungsausprägung und ein Wettkampf ist immer das beste Training“, weiß Eric Krüger. Ende des Jahres war der Leichtathlet bei einem dreiwöchigen Trainingslager in Südafrika, Anfang des Jahres in Teneriffa. „Dort bin ich relativ beschwerdefrei durchgekommen.“

Olympische Spiele in Rio de Janeiro sind nächstes großes Ziel

Die Konkurrenz am Wochenende bereitet Eric Krüger kein Kopfzerbrechen, doch er weiß, in welch guter Verfassung die Sportler sind. „In meinem Alter spielt die Erfahrung eine große Rolle, das ist mein Pluspunkt“, so Krüger. Die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig sind für Eric Krüger eine Durchgangsstation. Das große Ziel bleiben die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im August dieses Jahres. Bis dahin hat der Beichaer noch ein paar andere Stationen abzuklappern: Ende März fährt Eric Krüger zu einem weiteren Trainingslager nach Florida. Im Juni stehen die Deutschen Meisterschaften in Kassel auf dem Plan. Keine zwei Wochen später findet schon die Europameisterschaft in Amsterdam statt. „Das ist die allerletzte Möglichkeit, mich für Rio zu qualifizieren“, weiß der 27-Jährige. Seine derzeitige Bestzeit beläuft sich auf 45,77 Sekunden. Die Einzelnorm, die für eine Qualifikation nötig ist, liegt bei 45,25 Sekunden.

Immerhin: Das Karriere-Aus ist bis zu den Olympischen Spielen erst einmal in den Hintergrund gerückt. „Ich habe nach wie vor meine Bedenken im Hinterkopf, aber diese Saison ziehe ich noch durch. Der Fokus liegt weiterhin auf den Wettkämpfen und natürlich Rio. Das würde ich schon gern noch mitnehmen.“

Von Stephanie Jankowski

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