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Unterrauschentaler planen Spendenaktion für Spielplatz

Begehung mit Bürgermeister Steffen Ernst Unterrauschentaler planen Spendenaktion für Spielplatz

Die Unterrauschenthaler Anwohner wollen mit einer Spendenaktion Geld für neue Spielgeräte auf dem Ortsspielplatz sammeln. Bürgermeister Steffen Ernst ist angetan und will mit dem Bauhof schon in Kürze erste Verschönerungsmaßnahmen auf dem noch zu knapp ausgestatteten Platz anstoßen.

Lebhaft diskutierten Bürgermeister Steffen Ernst (2.v.r.), sein Stellvertreter Albrecht Hänel (r.) und die Anwohner über die Spielplatzgestaltung in Unterrauschenthal.

Quelle: Sebstian Fink

Unterrauschenthal. Die Unterrauschenthaler riefen und Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) kam – am Sonnabendmittag gesellte er sich zusammen mit seinem Stellvertreter Albrecht Hänel (CDU) zu einer neunköpfigen Anwohnergruppe auf den Spielplatz des Ortes. Organisiert hatte das Treffen Steffi Schier, die für ihre Tochter und die anderen Kinder des Ortes eine bessere Spielmöglichkeit erkämpfen will. „Mit der Gestaltung sind wir nicht einverstanden. Das ist für unsere Kinder nicht geeignet“, sagte sie.

Und tatsächlich bietet der als „Abenteuerspielplatz“ titulierte Platz an der Dorfstraße ein abenteuerliches Bild – leider nicht im positiven Sinne. Gerade einmal drei Spielgeräte sowie zwei Tische mit je einer Bank finden sich dort. Dabei stehen die Geräte so weit auseinander, dass sie auf der großen Fläche recht verloren aussehen. Auch der angesäte Rasen gibt noch kein tolles Bild ab. Und der Kletterturm, der auf einem unbegrenzten Sandhaufen steht, wurde beim Abladen Anfang September beschädigt. „Für Waldheim war es nicht mehr gut genug. Dann stellt man es hier hin“, sagte Anwohner Jens Reimer. Zugleich sei eine intakte Rutsche abgebaut und dabei auch noch unbrauchbar gemacht worden.

Steffen Ernst redete seinerseits nach kurzer Begehung nicht lange um das Problem herum. „So wie es hier ist, bin ich auch noch nicht zufrieden. Es war bekannt, dass wir die gebrauchten Spielgeräte vom Brückenmühlenpark hierher bringen, um wieder Niveau reinzubringen. Dass wir bis jetzt kein Niveau reingebracht haben, ist mir bewusst“, räumte er ein und erntete Zustimmung. Besagte Rutsche, erklärte er, sei deswegen abgebaut worden, weil sie kein Tüv-Siegel mehr bekommen hatte.

Nun soll bald etwas geschehen auf dem Spielplatz. Ernst kündigte für nächste Woche eine Begehung mit dem Bauhofleiter an. Die Sandfläche am Kletterturm soll eingefriedet werden, so dass sie auch als Sandkasten genutzt werden kann. Die bestehenden anderen Geräte sollen zudem näher heranrücken.

Blieb die Frage nach weiteren Spielgeräten. Denn nicht nur die Hand voll Unterrauschenthaler Kinder spielen auf dem Spielplatz. Viel mehr werde er von Wanderern genutzt, die auf dem von der Stadt ausgewiesenen Lutherweg vor allem an Wochenenden und Feiertagen in großer Zahl durch den Ort zögen, wie Jens Reimer berichtete. „Als Aushängeschild am Lutherweg muss man sich schämen, wie es hier aussieht. Dass wenig Geld da ist, ist kein Problem, aber ordentlich muss man es machen“, forderte er.

Schnell waren auch dafür Lösungsansätze gefunden. So wollen die Anwohner sich künftig freiwillig selbst um den Rasen kümmern. Zudem wurde deren Vorschlag aufgenommen, eine Spendenaktion zu starten, um Geld für eine Schaukel und eine Rutsche zu sammeln, die am meisten gewünscht sind. Ein Spielplatzfest könnte dafür organisiert werden. Hänel bot n, sich mit dem Verschönerungsverein Waldheim zu beteiligen. Zudem wollen sich Ernst und Steffi Schier in Kürze zusammensetzen, um mögliche Spielgeräte aus Katalogen herauszusuchen und Preise zu erfahren.

Von Sebastian Fink

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