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Döbeln Vandalen ziehen Schneise der Verwüstung durch Waldheims Weststadt
Region Döbeln Vandalen ziehen Schneise der Verwüstung durch Waldheims Weststadt
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Auch den Schaukasten der Deutschen Bahn zerstören die Randalierer bei ihrem Streifzug der Zerstörung. Quelle: Sven Bartsch
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Waldheim

Wie die Vandalen zogen Unbekannte in der Nacht zu Freitag durch Waldheim und ließen ihre Zerstörungswut an einem Buswartehäuschen am Bahnhof aus. Dort zerschmissen sie die Scheiben. Aber nicht nur daran kühlten die Tunichtgute ihr Mütchen. Auch das Bedienfeld eines Ticketautomaten der Deutschen Bahn zerschlugen die Randalierer, schlugen Fenster von vier Autos ein, die an der Breitscheidstraße sowie Bahnhofstraße standen. Ein Fenster der Oberschule warfen die Störenfriede mit einem Stein ein. „Nach vorläufigen Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 10 000 Euro“, informiert Andrzej Rydzik, Sachbearbeiter der Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz.

„Das sind Taten, die wir in Waldheim nicht brauchen und in Waldheim auch noch nicht hatten“, sagt Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Ordnungsamtsleiterin Mandy Thümer spricht von „streifzugleichem Vandalismus“. Der Bauhof habe mittlerweile die Scherben beseitig, damit sich die Schulkinder nicht dran schneiden. Bürgerhinweise leitet das Ordnungsamt an die Polizei weiter, die wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Dieses Vergehen zeigte sich in Waldheim bisher in etlichen, Graffiti genannten Schmierereien an Wänden und Parkbänken. Zerbrochenes Glas in diesem Ausmaß ist da wirklich neu.

Sollte es gelingen, Tatverdächtige zu ermitteln, droht ihnen im Falle einer Verurteilung vor Gericht bis zu zwei Jahren Haft oder eine Geldstrafe. Sollte das Gericht zur Ansicht kommen, dass eine gemeinschädliche Sachbeschädigung vorliegt, so drohen bis zu drei Jahren Haft oder eine Geldstrafe. Sollten die Täter Jugendliche (14-18 Jahre) oder Heranwachsende (28-21 Jahre) sein, können sie auch milder – zum Beispiel mit Arbeitsstunden – geahndet werden. Um den Fall aufzuklären, bittet die Polizei nun die Bürger um Mithilfe. Wer hat in den Nachtstunden zum Freitag, dem 17. März, Beobachtungen gemacht, die mit den Sachbeschädigungen in Verbindung stehen könnten? Wem sind im Tatortbereich verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge aufgefallen? Wer weiß es etwas zu den Tätern oder dem Täter? Hinweise nimmt das Polizeirevier Döbeln unter Fernruf 03431/ 65 90 entgegen.

Von Dirk Wurzel

Ab April wird der Weg zwischen Pommlitz und der Ziegelstraße zu einem Nord-Ost-Radweg ausgebaut. Bis Juli sollen die Bauarbeiten an dem etwa ein Kilometer langen Weg in zwei Abschnitten erfolgen. Der eine beginnt an der Ziegelstraße und geht bis zur Gartenanlage Döbeln-Nord. Der zweite Abschnitt geht von dort durch die Gartenanlage Wiesengrund nach Pommlitz.

17.03.2017

Gelegenheit macht Diebe. Diese Binsenweisheit passt auf den Fall, den Strafrichterin Marion Zöllner am Donnerstag im Amtsgericht Döbeln verhandelte. Ein Betrieb in Kriebethal hatte es dem Angeklagten nicht gerade schwer gemacht, palettenweise Papier zu unterschlagen und zu verhökern.

Nach der Sexualstraftat vom Dienstagabend an der Döbelner Wappenhenschanlage dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei an. „Zeugen und auch das gesuchte ältere Pärchen haben sich bislang nicht bei uns gemeldet“, sagt Andrzej Rydzik, Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit bei der Polizeidirektion Chemnitz.

17.03.2017
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