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Döbeln Vernissage in Hartha: Den Nerv der Menschen treffen
Region Döbeln Vernissage in Hartha: Den Nerv der Menschen treffen
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00:20 14.10.2017
Künstler Ekkehart Stark und Musiker Brendan O’Shea. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Während der amerikanische Musiker Brendan O’Shea mit Gitarre auf dem Schoß die Gäste mit Folk-Musik in Stimmung bringt, eröffnet Künstler Ekkehart Stark seine dritte Ausstellung in der Stadtbibliothek: „Kinder bekommen einen Stift in die Hand und malen. Alle Kinder malen. Auch ich habe als Kind gemalt, aber nie aufgehört.“

An den Wänden der Bibliothek hängt eine große Bandbreite seiner Bilder, die in den letzten zehn Jahren entstanden sind. Zum einen realistische Landschaftsmalereien, zum anderen auch das Bild einer expressionistisch angehauchten Naturexplosion.

Musikalische Begleitung durch Folkmusik

Die Stadtbibliothek öffnete am Dienstag um 18 Uhr ihre Türen, um die neue Ausstellung zu präsentieren. Die Werke vom Künstler Ekkehart Stark sind nun bis zum Ende des Jahres in der Stadtbibliothek Hartha zu sehen.

Nicht nur die Gäste freuen sich über die musikalische Begleitung durch den gebürtigen Iren O’Shea, auch Stark ist begeistert: „Das ist genau meine Welt“, sagt er und klopft dem Musiker anerkennend auf die Schulter. Zudem überreicht er O’Shea sein 2016 veröffentlichtes Buch.

Schon als Vorschulkind malt Ekkehart Stark. Das erste Motiv, an das er sich erinnern kann, ist die Burg Kriebstein. Diese Burg war prägend für den Künstler.

Bilder für die Ewigkeit

Stark stammt aus Waldheim. Die Bucherscheinung im Jahr 2016 war für ihn ein Anlass, noch einmal in der Region auszustellen, in der er aufgewachsen ist. Auf seine Bilder habe er bislang ausschließlich positives Feedback bekommen. „Ich möchte mit meinen Werken bei Menschen einen Nerv treffen“, erklärt Stark. Für ihn sind seine Werke wie Kinder, von denen er sich nur schwer trennen kann. Es gibt Bilder, von denen er sich tatsächlich nie verabschiedet: „Von dem Ölbild einer jungen Frau mit schwarzen Hut werde ich mich nie trennen“.

Mehrere Ausstellungen pro Jahr

Um die Organisation der Ausstellungen in der Stadtbibliothek Hartha kümmert sich Leiterin Andrea Zenker. Ob Grafiken, Karikaturen, oder Fotografien: Drei bis vier Ausstellungen werden hier im Jahr verwirklicht.

Ein Besucher der Ausstellung ist Bernd Hegewald. Der 73-Jährige ist selbst Künstler: „Die Art, wie Stark seine Bilder malt, gefällt mir sehr gut“, sagt Hegewald. Ab Januar wird eine neue Ausstellung in Hartha zu sehen sein. Nur so viel: es wird grafisch.

Von Maria Sandig

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