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Döbeln Volkssolidarität investiert am Leisniger Eulenberg
Region Döbeln Volkssolidarität investiert am Leisniger Eulenberg
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20:36 10.02.2012
Winfried Schneider: Fällt die Bauvoranfrage für den Eulenberg positiv ausfällt, konzentrieren wir uns auf die Kurzzeitpflege und nehmen Abstand vom betreuten Wohnen.

"Leisnig ist für uns in der Pflegelandschaft ein weißer Fleck. So fiel die Wahl wegen des Helios-Krankenhauses auf die Bergstadt", erläutert Thomas Malkowski, Bereichsleiter Pflege. Eigentlich wollte die Volkssolidarität in einem Anbau an das Döbelner Wappenhenschstift die Kurzeitpflege etablieren. "Statt dies als Große Kreisstadt selbst zu entscheiden, gab die Stadt die Angelegenheit an den Landkreis Mittelsachsen ab. Dort wurde das Vorhaben am grünen Tisch negativ beschieden", so Volkssolidaritäts-Geschäftsführer Winfried Schneider. Begründet worden sei das mit einer Gesetzesänderung zum Bebauen hochwassergefährdeter Gebiete. Eine unbürokratische Lösung von Döbelnern für Döbelner wäre Schneider lieber gewesen. Nun schaut die Volkssolidarität nach vorn, und das in Leisnig, wo das Entgegenkommen der Verwaltung größer sei. Dabei hat der Verkauf des Grundstückes Eulenberg 9 für die Stadt Vorteile. Am Donnerstag wurde im Stadtrat nicht nur über den Grundstücksverkauf für 50 000 Euro, sondern auch über die Zentralisierung des Bauhofes am Donnerberg entschieden. Für die Volkssolidarität ist der Standort Leisnig nicht zweite Wahl: "Das Krankenhaus ist wie wir Mitglied im Palliativ-Verein", so Malkowski. Unter dem Krankenhauspersonal gebe es ausgebildete Palliativmediziner. Sie befassen sich mit Menschen, die zum Beispiel mit nicht mehr heilbaren Krankheiten dem Tod entgegen sehen und würdig gepflegt werden sollen. 25 Kurzzeitplätze und zehn Arbeitsplätze sollen in der Kurzzeitpflege entstehen. Vom Projekt betreutes Wohnen, wofür Schneider in Gespräche um den Markt 17 eingebunden war, nehme die Volkssolidarität Abstand: "Fällt die Bauvoranfrage für den Eulenberg positiv aus, konzentrieren wir uns auf dieses Projekt." Sollte es kein grünes Licht geben, nimmt die Volkssolidarität Abstand vom Kaufvertrag.

Steffi Robak

-Standpunkt Seite 13

❏ zwischen Krankenhausaufenthalt und Rehabilitation: etwa nach Sturz oder Schlaganfall, wenn zuhause nicht beziehungsweise noch nicht gepflegt werden kann.

❏ als stationäre Verhinderungspflege: wenn bei häuslicher Pflege die betreffende Pflegeperson ihren von der Pflegekasse bezahlten Urlaub nimmt. 28 Tage pro Jahr stehen der Pflegeperson zu. Generell kann ein zuhause Gepflegter auch vorübergehend in der Kurzzeitpflege untergebracht werden.

❏ als Palliativpflege: Für schwerstkranke Menschen mit nur noch geringer Lebenserwartung, für die im häuslichen Bereich noch die Pflegevoraussetzungen bis zum Tod geschaffen werden müssen.

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