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Döbeln Von der Krippe bis zur Schule: Alle Türen stehen offen
Region Döbeln Von der Krippe bis zur Schule: Alle Türen stehen offen
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23:42 02.02.2014

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Denn die Tische der Bildungsstätte bogen sich während des Tages der offenen Tür förmlich unter der Menge an leckeren und zumindest teilweise kalorienreichen festen und flüssigen Gaumenfreuden. "Die Eltern der fünften bis siebenten Klassen sind zwar bei jeder Art von Veranstaltung in dieser Hinsicht sehr engagiert, diesmal haben sie aber ganz besonders ins Zeug gelegt", lobte der stellvertretende Schulleiter Ulrich Möller. Dessen Kolleginnen und Kollegen hatten gemeinsam mit den Oberschülern andererseits in Form ebenso vielzähliger wie vielfältiger auf das gesamte Schulgebäude verteilter Angebote Vorkehrungen dafür getroffen, dass ein Teil der aufgenommenen Kalorien durch Bewegungsenergie wieder verbraucht wurde. Während etwa in der Aula die Mitglieder der Tanz-AG im Rahmen des Ganztagsunterrichts (GTA) ihr Können zeigten, spielte im Obergeschoss die Schülerband auf und zeigte ein Teil der insgesamt 440 Oberschüler in den diversen Fachkabinetten in Form von naturwissenschaftlichen Versuchen und künstlerischen Angeboten die an der Bildungsstätte herrschende Vielfalt. Eine Vielfalt, die sich auch in den zahlreichen GTA-Angeboten niederschlägt, die von der Schmuckfertigung über das Theaterspielen bis hin zum Töpfern reicht. Einen Schwerpunkt bildete am Sonnabend naturgemäß auch die Vorstellung des Unterrichtsfaches "Produktives Lernen", das die Holländer-Oberschule als eine von insgesamt sieben Bildungsstätten in Sachsen anbietet. "Die bislang gesammelten Erfahrungen sind sehr positiv, die Ausbildungsbetriebe schätzen es, potenzielle Azubis kennenzulernen", so Lehrerin Kerstin Hickether.

Döbeln (rd). Während es heute mit dem Einzug der ersten zwölf Kleinkinder in die neue Krippe in der Dresdener Straße in dieser ausgesprochen wirbelig zugehen dürfte, konnten Eltern und Interessierte vorgestern noch einmal in aller Ruhe die Räumlichkeiten der kommunalen Betreuungseinrichtung in Augenschein nehmen. Eine Einrichtung, die noch namenlos ist. "Wir wollten die Namensgebung nicht überstürzen, sprich sind noch für Ideen aufgeschlossen", so Annegret Glauch, Leiterin der Sonnenschein-Kita, der die neue Einrichtung angeschlossen ist, in der ab heute vier Erzieherinnen beschäftigt sind. "Parallel zur Zunahme der Kinder bis zur Maximalbelegung von 48 wird dann natürlich auch die Zahl der Erzieherinnen steigen", so Glauch. Allerdings nicht hoch genug, wie eine Erzieherin aus einer anderen Döbelner Kita, die ihren Namen für sich behielt, kritisch anmerkte. Entgegen ihrer anfänglichen Skepsis hinsichtlich der Modulbauweise des neuen Krippengebäudes fände sie die Räumlichkeiten zwar gut gelungen, dies ändere aber nach ihrem Dafürhalten nichts daran, dass der im Freistaat geltende Betreuungsschlüssel für den Krippenbereich grundsätzlich an den praktischen Erfordernissen vorbeigehe und der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplanes nicht dienlich sei. Derweil sah sich Peer Dornhein mit einem anderen Problem konfrontiert, als er vor einigen Wochen seinen Lebensmittelpunkt von Hamburg nach Döbeln verlegte. "Der Krippenneubau kam für uns gerade recht, denn andernfalls wäre es wahrscheinlich schwierig geworden, noch einen freien Platz zu finden", so der 28-Jährige, dessen Töchterchen Lina-Marie ab heute die neue Betreuungseinrichtung mit Leben erfüllt. "Da wäre es für uns sicher nur ein schwacher Trost gewesen, dass die Krippenplatzsituation in Hamburg noch um einiges verschärfter ist."

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