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Döbeln Wahlkrimi: Bernd Starkes letzte fünf Jahre als Wehrleiter
Region Döbeln Wahlkrimi: Bernd Starkes letzte fünf Jahre als Wehrleiter
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21:28 02.04.2017
Die Leisniger Gemeindewehr hat für die nächsten fünf Jahre eine neue Wehrleitung. Quelle: Steffi Robak
Leisnig

Die Leisniger Gemeindewehr hat für die nächsten fünf Jahre eine neue Wehrleitung. Freitagabend bestätigten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Leisnig mit ihren acht Ortswehren Bernd Starke erneut und mehrheitlich im Amt des Gemeindewehrleiters. Zusammen mit Starke hatte Mario Näther für die Führungsspitze kandidiert. Näther ist seit der jüngsten Wahl der Ortsfeuerwehr Wiesenthal der dortige stellvertretende Ortswehrleiter. In Leisnig trat er nicht allein für das Amt des Gemeindewehrleiters, sondern auch für eine der Stellvertreterpositionen an.

Durch die Konstellation der Wahlergebnisse besteht die Gesamtwehrleitung nicht mehr aus fünf, sondern nur noch vier Männern. Insgesamt bewarben sich für die Position des Stellvertreters acht Kandidaten. Neben Näther waren das Frank Heinzmann und Mattias Haferkorn, beide ebenfalls Wiesenthal, zudem Frank Irmscher aus Brösen und Marko Gentzsch, Leisnig. Gunnar Gasteiger aus Meinitz, René Gentzsch, Leisnig, und Joachim Schmidt standen ebenfalls als Stellvertreter zur Debatte. Nur sie bekamen jeweils den geforderten Stimmenanteil von 50 Prozent. Da dies keinem anderen Kandidaten gelang, verkleinert sich die Führungsspitze.

Joachim Schmidt hatte nach vier Jahrzehnten an der Spitz der Ortsfeuerwehr Naundorf in diesem Jahr für dieses Amt nicht wieder kandidiert, bestimmt jedoch in Leisnig die Geschicke der Gesamtwehr mit. In Naundorf folgt ihm Daniel Bull als Wehrleiter ins Amt.

Starke kündigte an, die neu beginnenden Legislaturperiode werde die letzte sein, in der er als Gemeindewehrleiter fungieren möchte. Ein weiteres Mal trete er nicht mehr an. Als wohl anspruchsvollste, aber auch spannendste Aufgabe der nächsten fünf Jahre betrachtet er den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bockelwitz. „Dieser Aufgabe stelle ich mich gern und freue mich darüber, neben den jungen Kameraden mit Joachim Schmidt auch einen Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung in der neuen Gesamtwehrleitung zu haben. Ein Gerätehaus baut man gern, vor allem nicht alle Tage. Ich denke, das sieht Joachim Schmidt ähnlich.“ Bernd Starke bedankte sich für seine Wiederwahl und für die Arbeit der Kameraden in den vergangenen fünf Jahren. Momentan hat die Gesamtwehr 32 weibliche und 181 männliche Mitglieder. 14 Jugendliche gehören dazu. Von 124 aktiven Einsatzkräften sind 46 Feuerwehrleute als taugliche Träger für schweres Atemschutzgerät einsetzbar, „erfreulicherweise im Vergleich zu 2016 ein Plus von zehn Einsatzkräften“, lobt Starke.

Von Steffi Robak

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