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Döbeln Waldheim: Alter Diska-Markt bald mit Zaun und Mietparkplätzen
Region Döbeln Waldheim: Alter Diska-Markt bald mit Zaun und Mietparkplätzen
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15:58 05.10.2016
Ein Zaun schützt bald das Areal um den ehemaligen Diska in Waldheim vor unbefugtem Zutritt. Quelle: Olaf Büchel
Waldheim

Der ehemalige Diska-Markt an der Waldheimer Pestalozzi-Straße bekommt einen Zaun. Außerdem ist mit dem kostenfreien Parken im neuen Jahr Schluss. Der Eigentümer richtet um den Markt 19 Mietparkplätze ein. Wegen des anstehenden Umbaus mussten bereits die Altglascontainer umziehen, die stehen jetzt an der Breuningstraße um die Ecke (die DAZ berichtete).

Ziel: Wie Gewerbe ansiedeln

„Wir hatten in den letzten Jahren mehrmals Einbrüche. Ab und zu treffen sich Leute an dem Markt und manche lassen leider Müll liegen“, sagt Gabriele Schurzmann vom Vorstand der Handelsgenossenschaft Kowa, der das Gebäude samt Grundstück gehört. „Um unser Objekt zu schützen, zäunen wir es jetzt ein.“ Mehrfach hat das Waldheimer Ordnungsamt die Kowa gebeten, auf dem Gelände für Sauberkeit zu sorgen. Das ist für die Kowa stets mit Aufwand verbunden. Über die Mietparkplätze will die Handelsgenossenschaft die Kosten für den Zaunbau wieder einspielen. „Wir wollen das Objekt erhalten“, sagt Gabriele Schurzmann. Nach wie vor bemüht sich die Kowa, es wieder mit Gewerbe zu beleben. Aber für Lebensmittel sei die Marktlage in Waldheim schwierig. Außerdem steht der alte Diska ein Stück zu weit von der Straße weg, um gut sichtbar zu sein.

Probleme mit der Sauberkeit

Derzeit warnt nur ein Schild, das Grundstück unerlaubt zu betreten und da drauf zu fahren. An der Einfahrt soll künftig ein Tor stehen. Mit einem Zaun um das Grundstück habe die Kowa künftig rechtlich leichtere Handhabe, das Hausrecht durchzusetzen. Wer über die Einfriedung steigt, riskiert eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Aus Sicht des Waldheimer Ordnungsamtes gab es am Diska immer mal Probleme mit der Sauberkeit. „Da hat sich aber der Eigentümer gleich drum gekümmert“, sagt Ordnungsamtsleiter Bernd Meinel. Mit Jugendlichen, die sich dort treffen hat die Stadt an dieser Stelle, „keine größeren Probleme als die, die wir woanders auch haben“, so Bernd Meinel.

Von Dirk Wurzel

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