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Döbeln Waldheim: Mehr Platz für die Zschopauknirpse – Stadt investiert 64 000 Euro
Region Döbeln Waldheim: Mehr Platz für die Zschopauknirpse – Stadt investiert 64 000 Euro
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Waldheim hat die Kita Zschopauknirpse 64 000 Euro investiert und ein neues Gruppenzimmer samt Bad ausbauen lassen. Quelle: Sven Bartsch
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Waldheim

Jetzt müssen die Krippenkinder nicht mehr die Einrichtung wechseln, wenn sie in Kindergartenalter gekommen sind. Die Kita Zschopauknirpse hat ein neues Gruppenzimmer für die Häschengruppe bekommen. Die Kita hat nunmehr zehn Plätze mehr. Auch in die anderen Einrichtungen wird die Stadt Waldheim demnächst investieren. Das Thema Kinderbetreuung wird auch den Stadtrat auf seiner nächsten Sitzung beschäftigen.

Die Zschopauknirpse haben nicht nur einen neuen Gruppenraum bekommen. „Wo jetzt die neuen Sanitäranlagen sind, war früher eine regelrechte Dunkelkammer. Wir haben das Zimmer als Snoozelraum zur Entspannung genutzt“, sagt Einrichtungsleiterin Juliane Enke. Es hat 64 000 Euro gekostet, die Sanitäranlage einzubauen und den angrenzenden Raum als neues Gruppenzimmer herzurichten. 34 000 Euro der Baukosten sind Fördergeld. Waldheimer Firmen waren mit diesem Umbau beschäftigt. Auch auf wichtige Details haben sie dabei geachtet. So bedeckt eine Stoffbahn den Türspalt. Damit sich die kleinen Hände darin nicht einklemmen können.

Heiß begehrte Spielküche

Klappliegen aus Holz gibt es im neuen Gruppenraum nicht mehr. Die drei- und vierjährigen Zwerge ruhen zum Mittagschlaf auf Matrazenmatten und jedes Kind hat natürlich seine eigenen, gekennzeichnet mit einem Anhänger mit Tierbild. Auf die Frage, wie ihnen der neue Raum gefällt, antworten sie mit „öh“ und „ah“. Bis die kleine Katja die Verlegenheit unterbricht und sagt: „Die Küche ist das beste.“ Die Spielküche war gleich am Anfang heiß begehrt und Auslöser eines Streites

Bisher hat die Stadt insgesamt 22 neue Plätze in ihren Kita geschaffen, wie Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) sagt. Zehn bei den Zschopauknirpsen und zwölf bei den Wasserplanschern. „Ich bin stolz auf alle unsere Einrichtungen“, sagt der Bürgermeister. Die einzige Beschwerde die ihm Einrichtungsleiterin Enke beim Besuch vortrug, war die Unzufriedenheit einiger Eltern mit der Zufahrt. Weil Parkplatz und Haupteingang derzeit wegen der Bauarbeiten an der Kriebsteiner Straße dicht sind, müssen die Eltern auf dem Parkplatz vor der Werner-Melzer-Stadtsporthalle ihre Autos abstellen und über den Piepselweg zur Kita laufen, wenn sie ihre Kinder dorthin bringen. Und der Weg ist eben nicht so gut in Schuss. Aber immerhin war jüngst trotz Glatteis ordentlich begehbar und mit Split abgestumpft.

Kita hat 120 Plätze

Die Kita-Chefin freut am Platzzuwachs vor allem, dass die Krippenkinder gleich in den benachbarten Kindergarten gehen können. Das nimmt vor allem den Eltern die Sorge, sich eine andere Einrichtung suchen zu müssen. Von null bis sieben können kann die Kita Zschopauknirpse jetzt die Kinder betreuen. Die Krippe ist ein schicker Neubau, der 2011 in Betrieb ging. Der Kindergarten ein sanierter Altbau. Insgesamt hat die Kita 120 Plätze.

Um die Einrichtungen zur Kinderbetreuung geht es auch zur nächsten Stadtratssitzung am 9. Februar. Die Stadt muss mehr Geld bereitstellen, weil die Personalkosten gestiegen sind. Das betrifft die drei Einrichtungen „Wasserplanscher“, „Zschopauknirpse“ und „Tierhäuschen“. Die Stadträte sollen beschließen, dass Waldheim insgesamt rund 120 000 Euro an überplanmäßigen Mitteln bereit stellt.

Von Dirk Wurzel

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