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Döbeln Waldheim entfernt giftige Hecken an der Oberschule
Region Döbeln Waldheim entfernt giftige Hecken an der Oberschule
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00:21 09.07.2018
Die Thuja-Hecken an den Tischtennisplatten müssen weichen. Derweil ist bereits neues Pflaster verlegt worden. Quelle: Gerhard Schlechte
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Waldheim

Seit Anfang Mai ist die STI Bau GmbH aus Ziegra im Außenbereich der Waldheimer Oberschule beschäftigt (die DAZ berichtete). Dabei wurden „sicherheits- und gesundheitstechnische Beanstandungen bekannt, welche aufgrund der Lage im Baufeld im Zuge dieser Baumaßnahme durchgeführt werden sollten“, heißt es relativ nüchtern in einer Vorlage, über die die Waldheimer Stadträte zur jüngsten Sitzung abstimmten. Diese Zeilen ziele auf die Thuja-Hecken ab, die die beiden Tischtennisplatten hinter dem Oberschulgebäude einrahmen. „Diese Hecken werden als giftig angesehen und dürfen deshalb nicht im Außengelände der Schule stehenbleiben“, sagt Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Baumamtsleiter Michael Wittig erklärte gegenüber den Kommunalparlamentariern: „Es gab eine Sicherheitsbegehung und da wurde das festgestellt. Wir brauchen jetzt eine Ausnahmegenehmigung, um die Hecken entfernen zu können.“ Das Landratsamt sei zu Beginn der Woche vor Ort gewesen und habe die Sache bestätigt, wie es aktuell aus dem Bauamt heißt. Die Genehmigung liegt nun vor, die Hecken, die unter anderem Hautreizungen verursachen können, dürfen entfernt werden.

Giftige Lebensbäume

Doch die Thujen – auch Lebensbäume genannt – waren nur ein Teil des letztlich einstimmig gefassten Beschlusses. Denn der Auftrag wurde noch um einen weiteren Punkt erweitert. „Aufgrund der Vertragssumme des Hauptauftrages ist es möglich Arbeiten in den Außenanlagen der Schule durchzuführen, welche aufgrund fehlender Mittel im fünften Bauabschnitt zurückgestellt werden mussten“, wird weiter in der Beschlussvorlage erläutert. So kann der Unterbau der alten Sportanlage komplett entfernt und mit Mutterboden aufgefüllt werden. Beim Abtrag des Oberbodens sei festgestellt worden, dass das Bodenmaterial aufgrund von Schutt und Steinanteil nicht für den Wiedereinbau geeignet ist. Also braucht es neuen Mutterboden, der erst angefahren und dann eingebaut werden muss.

18.100 Euro für Auftragserweiterung

Die Stadt lässt sich das Paket rund 18.100 Euro kosten. „Die Einheitspreise der Firma STI Bau GmbH wurden durch das Bauplanungsbüro Voigtländer geprüft und sind ortsüblich und vergleichbar“, heißt es zur Summe im Beschlussvorschlag. Die Gesamtbaumaßnahme mit alle ihren Abschnitten ist bereits in den Haushalt eingestellt und deckt damit auch die nun beschlossene Auftragserweiterung ab.

Von André Pitz

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