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Döbeln Waldheim legt Grundschule trocken
Region Döbeln Waldheim legt Grundschule trocken
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13:06 08.10.2018
Tischler- und Trockenbauarbeiten im Nordflügel der Grundschule haben für Mehrkosten gesorgt. Quelle: Sven Bartsch
Waldheim

Während die Sanierungsarbeiten am Nordflügel der Waldheimer Grundschule praktisch abgeschlossen sind, muss vor dem Gebäude noch im Untergrund gearbeitet werden. Für rund 45.700 Euro wird nun die Entwässerungsleitung erneuert. Dem stimmten die Mitglieder des Technischen Ausschusses auf der jüngsten Sitzung des Gremiums einstimmig zu.

Entwässerungsleitung wird erneuert

„Die Abwasserleitung, welche von der Stadtsporthalle kommend mehrere Anschlüsse von Regenwasserleitungen von der Grundschule und der alten Turnhalle hat, ist aufgrund Wurzeln und Rohrbruch nicht mehr funktionstüchtig“, legt die Verwaltung in der entsprechenden Beschlussvorlage dar. Diesem Umstand ist geschuldet, dass der Heizraum der Grundschule regelmäßig überflutet wird. Abhilfe schafft eine erneuerte Leitung, die an die Schönberger Straße angeschlossen wird.

Die Bauarbeiten werden die kompletten Herbstferien und noch einige Zeit darüber hinaus in Anspruch nehmen. Insgesamt rechnet die Verwaltung damit, dass die Arbeiten innerhalb eines Monats abgeschlossen werden. Während dieses Zeitraums muss mit Einschränkungen gerechnet werden. „Viele Eltern wollen direkt vor die Schule fahren, aber dass wird dann nicht mehr so leicht gehen“, erläutert Waldheims Bauamtsleiter Michael Wittig. Da das Vorhaben parallel zu den derzeit laufenden Bauarbeiten an der Schönberger Straße durchgezogen wird, ist ein gewisses Maß an Abstimmung notwendig. Die Verwaltung sieht darin jedoch keine große Schwierigkeit, da an beiden Stellen die STI Bau GmbH aus Ziegra den Auftrag umsetzt. Waldheim zahlt die Arbeiten komplett aus eigener Kasse. „Keine Chance“ gibt es mit Blick auf Fördermittel, wie Wittig auf Nachfrage von Linken-Stadtrat Peter Buschmann erklärte.

Mehrkosten durch Tischler- und Trockenbauarbeiten

Über die Abwasserleitung hinaus entstehen für die Stadt zudem weitere Mehrkosten, die mit den Sanierungsarbeiten im Inneren des Nordflügels zusammenhängen. Rund 5.700 Euro werden so für Tischlerarbeiten fällig. Das Geld muss unter anderem für die notwendige Anpassung der vorhandenen Brandschutz- und Raumtüren auf den Tisch gelegt werden. „Die vorhandenen Feststellanlage der Brandschutztüren konnten nicht wieder in Betrieb genommen werden und mussten daher gegen neue Anlagen ausgetauscht werden“, wird in der Beschlussvorlage präzisiert. „Es fehlen Teile, die heute nicht mehr zu bekommen sind“, erläutert Sandra Niese als verantwortliche Sachbearbeiterin im Hochbauamt. „Dazu mussten die Bestandstüren in den Zimmern auf die neue Fußbodenhöhe angepasst werden.“

Weitere 11.500 Euro sind für Trockenbauarbeiten fällig geworden. Dazu die Beschlussvorlage: „Im Zuge der Baumaßnahme wurde festgestellt, dass in drei Räumen der Fußbodenaufbau nicht ausreichend beziehungsweise zu hoch ist.“ Die alte Dielung beziehungsweise der Holzboden wurde also entfernt und gegen Grobspanplatten getauscht. Erneuert wurden außerdem die Dichtungen der Eingangstür, eine beschädigte Scheibe sowie die Unterhangdecke im ersten Obergeschoss, um dort Leitungen montieren zu können.

Von André Pitz

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