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Döbeln Waldheim wartet auf Fördermittel für den Mortelbach
Region Döbeln Waldheim wartet auf Fördermittel für den Mortelbach
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16:00 05.12.2017
Am Mortelbach in Waldheim wird erst mit Fördergeldern losgelegt. Quelle: Dirk Wurzel
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Waldheim

Dass der Mortelbach in Waldheim renaturiert werden soll, steht bereits seit mehr als einem Jahr fest. Im Oktober 2016 gab der Stadtrat grünes Licht, sodass mit der Planung des ersten Bauabschnittes begonnen werden konnte (die DAZ berichtete). Jetzt beschloss der Technische Ausschuss auf seiner jüngsten Sitzung die Auftragsvergabe, um mit den Sanierungsmaßnahmen beginnen zu können.

Warten auf den Fördermittelbescheid

„Die Auftragsvergabe erfolgt vorbehaltlich der Bereitstellung zusätzlicher Mittel“, erklärte dazu Waldheims Bauamtsleiter Michael Wittig. Der entsprechende Bescheid fehlte noch, als die Ausschussmitglieder abstimmten. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert und man warte nach wie vor auf den Bescheid, wie es aus dem Bauamt heißt. „Was passiert, wenn es keine Mittel gibt?“, wollte Christian Backmann aus der CDU-Fraktion wissen. „Dann gibt es keinen Auftrag“, antwortete Wittig. „Wir müssen warten und den Beschluss dann eventuell aufheben.“ Zusätzliche Kosten kämen auf die Eigentümer anliegender Grundstücke bei Umsetzung der Maßnahme keine zu, versicherte der Bauamtsleiter auf Nachfrage von Albrecht Hänel (CDU).

Angebotssumme beläuft sich auf 400.000 Euro

Insgesamt forderten nach öffentlicher Ausschreibung zwölf Firmen entsprechende Unterlagen an. Zur Submission Mitte September gaben schließlich drei Unternehmen ein Angebot ab. Den Zuschlag erhielt am Ende die Fuxx Bau GmbH aus Klipphausen (Landkreis Meißen). Die Angebotssumme beläuft sich demnach auf rund 400.000 Euro – mehr, als ursprünglich geplant. „Aufgrund eines erhöhten Ausschreibungsergebnisses wurde ein Aufstockungsantrag bei der Landesdirektion Sachsen gestellt“, so Wittig. Die Förderquote liegt bei 90 Prozent. Es beteiligten sich des Weiteren die RK Landschaftsbau Dittersdorf GmbH aus dem thüringischen Saale-Orla-Kreis mit einem Angebot von knapp 540.000 Euro sowie die Steinbach & Richter GbR aus dem mittelsächsischen Lichtenau mit fast 780.000 Euro.

Von André Pitz

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