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Döbeln Waldheim wirbt lieber an der Autobahn als im Mortel
Region Döbeln Waldheim wirbt lieber an der Autobahn als im Mortel
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So wirbt die Stadt Waldheim seit Pfingsten an den Autobahnen 4 und 14 für sich. Dem ging ein viel Schriftkram voraus. Quelle: Foto: privat
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Waldheim

Die Relikte aus den 1990er kommen weg. Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) kann nur nicht genau sagen, wann genau. Denn der Bauhof hat gut zu tun und kann sich gerade nicht um die alten Ortsinformationstafeln kümmern, die im Mortel und in Reinsdorf stehen.

„Eigentlich sollte es schon passiert sein. Aber unser Bauhof fährt gerade Marktbuden hin und her, baut die Feuerwehrtage auf. Dann ist da noch die Grasmahd und danach stehen die Sounds of Hollywood am Kreuzfelsen an.“ Und überall wird der Bauhof gebraucht. Andererseits: Die Tafeln stehen jetzt schon solange rum und fielen lediglich im Jahresabstand mal unangenehm auf. Da sollte es nicht weiter schlimm sein, wenn sie noch ein paar Monate zu sehen sein werden.

Als Werbung hat sie Waldheim allerdings längst nicht mehr nötig. Das wird Autofahrern nicht verborgen geblieben sein, die jüngst mal auf den Autobahnen 4 beziehungsweise 14 unterwegs waren. Bei Berbersdorf und vor der Abfahrt Döbeln-Nord wirbt Waldheim jetzt mit Hinweistafeln für sich. Seit Pfingsten übrigens, wie Bürgermeister Steffen Ernst sagt.

Der Stadtrat hatte das Motiv der Tafeln aus zwei Varianten die ausgewählt, die die beiden wichtigen Waldheimer Türmen von Stadtkirche und Rathaus sowie das Viadukt der „Bankrottmeile“ zeigt. Dabei handelt es sich um eine stilisierte Waldheimer Ansicht, die grafisch auf starke Vereinfachung setzt. Die durchgefallene Variante zeigt perspektivisch das Rathaus mit Zschopaubrücke und sieht künstlerisch wertvoller aus. Der Zusatz „Perle des Zschopautales“ fand keinen Weg auf die neuen touristischen Hinweisschilder. „Das wird dann einfach zu lang und hat keine Chance, wahrgenommen zu werden, wenn die Autofahrer an den Tafeln vorbeifahren“, begründete Bürgermeister Ernst damals.

Für die Hinweisschilder hat Waldheim lange gekämpft. Zunächst wollte sie der Freistaat nicht genehmigen, weil in der Stadt angeblich zuwenig Touristen übernachten. Daran knüpfte die Richtlinie des Freistaates die Genehmigung.

Von Dirk Wurzel

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