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Döbeln Waldheim zahlt mehr fürs Museumshaus
Region Döbeln Waldheim zahlt mehr fürs Museumshaus
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16:00 26.02.2018
Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) besichtigt im April 2016 die damalige Baustelle des Stadt- und Museumshauses. Quelle: Sven Bartsch
Waldheim

Das neue Stadt- und Museumshaus kommt Waldheim teurer zu stehen als geplant. Rund 71.500 Euro stellt die Stadt deshalb nun mit Zustimmung der Stadträte für die Endabrechnung zusätzlich bereit.

Moderate Kostenerhöhung

„Gemessen an der Bauausführung von 2012 bis 1017, dem bautechnischen Umfang der umfassenden Sanierung und den geänderten Anforderungen aufgrund der Nutzungsänderung ist die Kostenerhöhung sehr moderat“, wird in der entsprechenden Beschlussvorlage entsprechend ausgeführt. Verglichen mit den ursprünglich eingeplanten Gesamtkosten in Höhe von 1.806.300 Euro beträgt die Erhöhung demnach knappe vier Prozent.

Verschiedene Kostenpunkte

Die verschiedenen Kostenpunkte sind vielfältiger Natur. So bedurfte es etwa einer Überarbeitung des Brandschutzkonzeptes und dessen anschließender Prüfung. Der im Gebäudeinneren geschaffene barrierefreie Übergang im Erdgeschoss schlug sich ebenfalls auf der Abrechnung nieder. Dazu sind sowohl im Obergeschoss als auch unterm Dach und im Funktionsanbau hochwertige Stromschienen eingebaut worden. Im Bereich der Georg-Kolbe-Ausstellung legte die Stadt zudem Wert auf Echtholzfertigparkett – „nahezu astfrei“, wie in der Beschlussvorlage betont wird. Ebenfalls auf der Liste: Der Einbau einer Schließanlage, die Ausstattung des Gebäudes mit Feuerlöschern sowie die Schaffung eines zusätzlichen Lagerraums im Erdgeschoss.

Die Aufstellung der Porphyrbank im Außenbereich sorgte ebenfalls für höhere Kosten. „Hierzu wurde der wesentliche Kostenanteil furch den Förderverein Napoleon-Haus Waldheim e.V. finanziert“, wird in der Beschlussvorlage weiterführend erklärt. Als letzter Punkt wird die Veranstaltung zur Einweihung des Gebäudes aufgeführt.

Abweichung vom ursprünglichen Plan

„Der aktuell ermittelte Mehrbedarf wurde zur endgültigen Bearbeitung der Schlussrechnungen geschätzt“, heißt es in der Beschlussvorlage. „Die zur Auszahlung freigegebenen Schlussrechnungen werden durch das beauftragte Ingenieurbüro exakt geprüft.“

Die Abweichung von der ursprünglichen Planung resultiert aus Nutzungsänderungen, die sich erst während der Bau- und Planungsphase ergaben. „Im Jahr 2012 war das Gebäude als Kalthaus ohne Heizungs- und Lüftungsanlage geplant.“ Im vergangenen Jahr beschlossen die Stadträte mit dem vierten und damit letzten Bauabschnitt zudem die Erweiterung des Funktionsanbaus mit dem Glaspavillon.

Von André Pitz

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