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Döbeln Waldheimer Grundschule mit Projekttag zum Thema Müll
Region Döbeln Waldheimer Grundschule mit Projekttag zum Thema Müll
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20:00 26.10.2017
Die beiden Drachen räumen den vom Menschen vermüllten Wald auf. Quelle: Sven Bartsch
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Waldheim

Für die Waldheimer Grundschüler drehte sich am Donnerstag alles um das Thema Müll – erst im Unterricht und später bei einer Theateraufführung des tschechischen Ensembles „Dovela Velke Divadlo“.

Mülltrennung spielt wichtige Rolle

Die Truppe tourt aktuell im Rahmen des sächsisch-tschechischen Kooperationsprogramms „Ahoj sousede – Hallo Nachbar“ mit dem Umweltmärchen „Müllalarm im Märchenwald!“ durch Schulen und Kindergärten im Freistaat. „Wir haben die Gelegenheit genutzt und einen kompletten Projekttag daraus gemacht. In den ersten beiden Blockstunden hat sich jede Klasse noch einmal mit dem Thema auseinandergesetzt. Wir haben uns gefragt, wie wir Müll vermeiden können und ob es wirklich immer eine Plastiktüte sein muss“, erklärt Waldheims Grundschulleiterin Angela Jurczyk. „Genau wie im Theaterstück spielt Mülltrennung auch bei uns an der Schule eine wichtige Rolle.“ So sei unter anderem jedes Klassenzimmer mit einer eigenen Papierkiste ausgestattet. „Dort sammeln wir das Papier, damit das gar nicht erst in den falschen Müll gerät. Das alles kommt schließlich in einen großen Container, der bei uns auf dem Parkplatz steht“, sagt Jurczyk. Für die Schule ergebe sich daraus zudem eine kleine Erlösquelle. „Der Rest wird getrennt nach Restmüll und für die Gelbe Tonne. Das immer mal wieder zu vertiefen, ist wichtig.“ Außerdem hofft die Grundschulleiterin, dass die Kinder dieses Bewusstsein für die Bedeutung der Mülltrennung nicht an der Schultür zurücklassen, sondern damit auch nach Hause gehen. „Dort kommt das Thema manchmal immer noch zu kurz“, so Jurczyk.

Umweltschutz im Theater

Angesichts zahlreicher aufmerksamer Kinderaugen und strahlender Gesichter scheint es nach „Müllalarm im Märchenwald!“ gesichert, dass viele Sprösslinge zu Hause nun ungewohnt euphorisch über Müll sprechen werden. Denn die Geschichte der tierischen Waldbewohner auf der Suche nach einem verschollenen Bärenjungen und zweier dazustoßender Drachen sorgte für kurzweilige Unterhaltung und erfüllte gleichzeitig einen pädagogischen Sinn. Das Stück griff nämlich innerhalb einer knappen Stunde spielerisch das Thema Umweltschutz auf, zeigte, welche (nicht immer positive) Rolle der Mensch dabei spielt und was das sowohl für Flora als auch Fauna bedeutet. „Super Geschichte, wunderschöne Kostüme, tolle Darsteller, aufmerksame Kinder – was will man mehr?“, resümierte Angela Jurczyk nach der Vorstellung.

Im Anschluss gab es für die Drittklässler noch einen zusätzlichen Workshop, in dem die Kinder unter anderem an Tablet-Computern spielerisch unter Beweis stellen konnten, was sie am Projekttag alles gelernt haben.

Von André Pitz

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