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Döbeln Waldheimer WBV baut neuen Kindergarten in der Breuningstraße
Region Döbeln Waldheimer WBV baut neuen Kindergarten in der Breuningstraße
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00:34 21.05.2018
So stellt sich das Leipziger Ingenieurbüro Stamm den neuen Kindergarten in der Waldheimer Breuningstraße vor. Quelle: Ingenieurbüro Stamm
Waldheim

Der Waldheimer Stadtrat hat die ersten Beschlüsse zum neuen Kindergarten gefasst. Die neue Einrichtung entsteht wie von der Döbelner Allgemeinen Zeitung berichtet in der Breuningstraße und wird 120 Plätze bieten. Als Bauherr tritt die Waldheimer Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WBV) auf. Träger wird die Kindervereinigung Leipzig, die neben mehreren Einrichtungen in Leipzig bereits auch das Waldheimer Jugendfreizeitzentrum Checkpoint, in Wendishain die Kita Pusteblume und in Hartha den Hort Sonnenschein betreibt. Investiert werden soll nach aktueller Planung eine Summe von maximal 2,5 Millionen Euro. Angepeilte Übergabe ist in 2020.

So soll sich der neuen Kindergarten in der Waldheimer Breuningstraße einfügen. Quelle: Ingenieurbüro Stamm

Die WBV ist bereits im August letzten Jahres in das Projekt mit einbezogen worden, wie Geschäftsführerin Ina Pugell am Donnerstagabend im Rahmen der jüngsten Sitzung des Stadtrates rekapitulierte. Während der Planung stellte sie mehrere Bedingungen auf: Die Deckung der benötigten finanziellen Mittel muss gesichert sein. Ausschreibungen sollen in der Region erfolgen, damit hiesige Handwerker nicht außen vor gelassen werden. Und darüber hinaus sollte ein Projektsteuerer mit entsprechender Erfahrung wie etwa im Umgang mit dem Landesjugendamt ins Boot geholt werden. Gefunden wurde er mit Frank Moritz von der Stadtbild-Projekt GmbH aus Leipzig. Das Unternehmen zog in der Messestadt während der letzten Jahre bereits mehrere Kitas in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Stamm hoch. In Waldheim wird diese Kooperation nun fortgeführt.

Konzept kommt von Leipziger Unternehmen

Das ausgearbeitete Konzept stellte der Projektsteuerer zusammen mit Robby Stamm vom Ingenieurbüro den Stadträten vor. Der Plan sieht ein zweigeschossiges Hauptgebäude mit Sportraum sowie Zimmern für die Verwaltung im Erdgeschoss und sechs Gruppenräume für den Kindergarten im Obergeschoss vor. An den Zweigeschosser angedockt wird die eingeschossige Krippe mit 36 Plätzen. Auf dem Grundstück sind zudem aktuell elf Parkplätze vorgesehen. Die genaue Ausführung wird noch einmal Gegenstand einer anderen Diskussion. „Der Platz reicht meiner Meinung nach nicht für Mitarbeiter und Eltern, die ihre Kinder abgeben oder abholen, aus“, gab Dr. Andreas Liebau aus der CDU-Fraktion zu bedenken. „Wir haben schon Varianten besprochen und Flächen ausgesucht“, erläuterte Bauamtsleiter Michael Wittig daraufhin. So seien Dauerstellplätze für Mitarbeiter unweit des Standortes angedacht.

Der Krippenteil ist als eingeschossiger Flachbau geplant. Quelle: Ingenieurbüro Stamm

Für eben jenes Personal ist die Kindervereinigung Leipzig als Träger verantwortlich. Deren Herangehensweise ist der Stadt bereits bekannt, da der Verein auch bei der im Frühjahr 2017 übergebenen Knobelsdorfer Kita Wirbelwind mit im Rennen war. Damals bekam das DRK den Zuschlag. Im Sinne der Trägervielfalt – für andere Einrichten der Stadt zeichnen neben dem DRK die Arbeiterwohlfahrt, die Volkssolidarität und der Deutsche Kinderschutzbund verantwortlich – fiel nun die Wahl auf die Messestädter. Die Stadträte kamen dieser Empfehlung der Verwaltung mehrheitlich nach.

Bewährtes Vorgehen aus Markkleeberg

Das Gesamtkonzept mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft als Bauherr und einem externen Träger wird bereits erfolgreich von der Stadt Markkleeberg im Leipziger Süden gefahren. „Die Erfahrungen von Markkleeberg zeigen, dass aufgrund der Nähe und Zuständigkeiten (Bürgermeister ist Aufsichtsratsvorsitzender) sowie der unkomplizierten Vergabemöglichkeiten dem städtischen Unternehmen der Vorzug gegeben werden sollte“, wird in der betreffenden Beschlussvorlage festgehalten. Die Stadt selbst tritt anschließend als Mieter des Objektes auf.

Von André Pitz

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