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Waldheims Papierkörbe quellen über – Stadt weicht nicht vom Leerungs-Rhythmus ab

Sauberkeit Waldheims Papierkörbe quellen über – Stadt weicht nicht vom Leerungs-Rhythmus ab

Sparfüchse entsorgen ihren Hausmüll in Waldheim in den öffentlichen Papierkörben. Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) weigert sich, deswegen den Bauhof häufiger als zweimal wöchentlich loszuschicken, um die Müllbehälter zu leeren. Der Anblick von Dreckecken soll zu mehr Entsorgungs-Disziplin führen.

So wie auf diesem Symbolbild ist es derzeit auch in Waldheim: Ist der Papierkorb voll landet der Müll einfach daneben. Viermal in der Woche könnten die Mitarbeiter des Bauhofes mit dem Einsammeln beschäftigt sein.

Quelle: LVZ

Waldheim. Viermal die Woche könnten die Mitarbeiter des Waldheimer Bauhofes derzeit die Müllrunde drehen. Grund: Es gibt Leute, die ihren Hausmüll in den öffentlichen Papierkörben entsorgen. „Gerade am Masseneier Berg beobachte ich das immer wieder. Wenn der Papierkorb voll ist, wird der weitere Müll eben daneben gestellt“, sagt Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Der sieht das gar nicht ein, den Bauhof vier- statt zweimal in der Woche herumzuschicken, um am Ende den Hausmüll einiger Sparfüchse zu entsorgen. „Wenn die Bauhofleute viermal in der Woche fahren, bleibt etwas anderes liegen“, sagt Steffen Ernst.

Er gab Bauhofleiter Romeo Moch jedenfalls nicht das Okay, öfter als zweimal auf Mülltour zu gehen. „Dann bleibt das eben so wie es ist. Wir appellieren so an die Leute, ihren Hausmüll nicht in den öffentlichen Müllbehältern zu entsorgen“, schildert der Bürgermeister, wie die Stadt auf die harte Tour zu mehr Entsorgungsdisziplin gelangen will, die wohl oder übel erstmal über mehr Dreck führt.

Eine Alternative wären Papierkörbe mit Deckel und Einwurfschlitz. Das verhindert, dass jemand große Müllbeutel reinschmeißen kann. Es wäre aber recht teuer für die Stadt, solche Papierkörbe aufzustellen. „Wir haben uns mal informiert: Ein Stück kostet 500 Euro“, sagt Steffen Ernst. Geht man von etwa 100 öffentlichen Papierkörben in Waldheim aus, kämen da 50 000 Euro zusammen.

Von Dirk Wurzel

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