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Döbeln Wanderung "Rund um Oschatz" - ein voller Erfolg
Region Döbeln Wanderung "Rund um Oschatz" - ein voller Erfolg
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12:31 02.01.2012
Eine willkommene Abwechslung nach den Weihnachtsfeiertagen ist die traditionelle Jahresendwanderung "Rund um Oschatz". Auch diesmal schließen sich zahlreiche Wanderfreunde aus nah und fern dem Wanderleiter Dr. Arndt Beckert (Bildmitte) an. Quelle: Dirk Hunger

Von Dr. Arndt Beckert

Vielen Teilnehmern war bewusst, dass der Aufenthalt von drei Stunden im Wald in etwa einer Stunde Sauerstofftherapie entspricht. Wanderleiter Dr. Arndt Beckert konnte vor dem Neumarkt-Brunnen neben vielen bekannten Gesichtern, die regelmäßig an dieser Wandertour nach den Feiertagen teilnehmen, das Oschatzer Stadtoberhaupt Andreas Kretschmar mit seiner Gattin begrüßen. Auch war der neue Vorstand der Lauf- und Wandergruppe Oschatz fast vollständig unter den Teilnehmern zu finden. Gleichfalls waren viele Mitglieder des Sport- und Wandervereins Fliegerhorst bei der Wanderung stark vertreten. Selbst Petrus war am Erfolg beteiligt - er schickte weder Schnee noch Regen. So konnten die Wanderwege im Stadtwald gut begangen werden. Im vergangenen Jahr musste noch wegen zu hohem Schnee die ursprünglich geplante Streckenführung geändert werden.

Der Streckenverlauf zeigte interessante Markierungen für alle: Stadtmauer - Platschbad - Holländer - ehemaliges Motocrossgelände - Hutberg mit einem informellen Beitrag durch den Oberbürgermeister - Striesa. In diesem Oschatzer Stadtteil wurde dem 2011 verstorbenen ehemaligem Bürgermeister Günter Hetmank durch die Wanderfreunde gedacht. Vor genau einem Jahr stellte er den Wanderern noch seinen Wohnort vor.

Weiter ging die Tour zur hinteren Stadtwaldsiedlung am Fliegerhorst, über die Butterallee zum "Alten Forsthaus". Über die Geschichte dieses Hauses wusste Oberbürgermeister Kretschmar einiges zu berichten. Weiter ging es zu Metzhardts Grab, wo Wanderfreund Beckert einige Legenden zum Besten gab. Über die Sternallee, den Flurweg und den Stranggraben ging es zum nächsten Stopp, dem früheren Naherholungsgebiet "Anglerparadies". Hier tauschten die Wanderfreunde frühere Erlebnisse aus, und es gab viel zu erzählen. Über den gepflegten Altoschatzer Friedhof und den Eulensteg wurde der Rosensee mit der längsten Bank Sachsens angesteuert. Die Wandergruppe wurde hier von Wildentenpaaren und einem Graureiher begrüßt, der aber bald bei dem Zwei-Beine-Gewimmel das Weite suchte. Nicht weit vom See war das Endziel erreicht. Bratwurst und Rotweinduft sollten schnell zur Regeneration der müden Beine, in denen 14-Kilometer-Wegstrecke steckten, beitragen. Dafür ein besonderer Dank der Wanderfreunde an Familie Klaus Wächtler am Rosensee.

Mit einem "guten Rutsch ins neue Jahr" und "weiterhin gut zu Fuß" verabschiedeten sich die Wanderfreunde nach der interessanten und erholsamen Wanderung voneinander und freuten sich bereits auf neue Wanderveranstaltungen 2012.

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