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Welwel Döbeln: Schritt für Schritt

Welwel Döbeln: Schritt für Schritt

"Jetzt bauen wir für die Ewigkeit!" das hat der eine Geschäftsführer des Welwel, Thorsten Hartwig, zum anderen Geschäftsführer, Lutz Iwan, gesagt. Elf Jahre Erfahrung der beiden und des gesamten Teams flossen beim Wiederaufbau des Sport- und Freizeitzentrums seit der Juni-Flut ein.

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Jörg Messirek vom Welwel (r.) erklärte den gestrigen Besuchern die neuen Geräte im sonnendurchfluteten Fitnessraum in der ersten Etage des Sport- und Freizeitkomplexes.

Quelle: Wolfgang Sens

Und die Erfahrungen fließen noch. Denn zwar ist ein Großteil der geplanten Arbeiten bewältigt, alles geschafft sein wird aber erst Anfang des nächsten Jahres.

 

Um die treuen Sportfreunde und die anderen Kunden des Welwel nicht vor Ungeduld platzen zu lassen, haben sich die Chefs zu einer Eröffnung Schritt für Schritt entschieden. Bereits seit Mitte November steht die moderne Bowlinganlage und gleich nebenan das neue Restaurant im Erdgeschoss zur Nutzung bereit. "Wir hatten Anfragen für ein Sportfest der Envia und für zahlreiche Weihnachtsfeiern und wollten die Leute natürlich nicht wegschicken", erklärt Hartwig. Jetzt sei man allerdings bis Ende Dezember ausgebucht. Die geschaffene Nähe von Bowling und Gastronomie sei für die internen Abläufe von großem Vorteil und auch für die Gäste angenehmer.

 

Als nächstes wird am 27. Dezember,ab 8 Uhr der neue Fitnessbereich im Obergeschoss freigegeben. Der befindet sich dort, wo bislang das Restaurant war. Ein Teil der Geräte ist neu, die Raumaufteilung eine andere und es wird laut Hartwig auch viele innovative Trainingsangebote geben. "Mittlerweile befindet sich der Trainingsplan auf dem Chip und wer will, kann während des Schwitzens am Gerät ins Internet und seine E-Mails abrufen", beschreibt Hartwig, dass sich das Welwel den neuen Trends und den technischen Möglichkeiten der Zeit nicht verschließt. Wer schon mal einen ersten Einblick in diese moderne Welt des Sports erhalten wollte, der konnte sich gestern vor Ort im Welwel umschauen. Viele Neugierige kamen, das Fitnessstudio war einer der Hauptanziehungspunkte.

 

Im Januar des nächsten Jahres soll dann auch die Halle wieder zur Verfügung stehen. Squash-Möglichkeiten wird es dann allerdings nicht mehr geben. Weil die Nachfrage nach dieser Sportart gering war, haben sich die Welwel-Chefs dazu entschieden, einen großen Aerobic-Saal zu schaffen - zum Beispiel für die Rock'n'Roller des Hausvereins und für die Zumbafreunde.

 

Der vierte und letzte Schritt des gewaltigen Umbau- und Sanierungsprojektes von Hartwig und Iwan soll im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein. Im Innenhof des Objektes entsteht ein Biergarten, der auch vom Restaurant aus erreichbar sein wird. "Darauf freue ich mich am meisten. Der Biergarten wird wunderschön und einer sein, der diesen Namen auch verdient hat", schwärmt Thorsten Hartwig schon jetzt.

 

Alles in allem investieren die Inhaber knapp drei Millionen Euro in den Freizeittempel, inklusive des internen Flutschutzes. Und der ist beträchtlich. Der Fußboden beispielsweise ist von oben und unten abgedichtet. An den Wänden im Erdgeschoss befindet sich bis in etwa einen Meter Höhe Aqua-Panel, das eventuelles Hochwasser abweisen soll.

 

Ebenfalls mit Wasser, allerdings nicht mit schmutzig-braunem, sondern mit kalkhaltigem hängt eine andere Investition des Welwel zusammen und auch darüber freut sich Hartwig: "Wir haben jetzt fürs gesamte Haus eine Entkalkungsanlage." Im Sanitär- und Gastronomiebereich müsse sich also nicht mehr "totgeputzt" werden.

Büchel, Olaf

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