Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Weniger Geld durch Zinstief - "Spürhunde" trotzdem bedacht
Region Döbeln Weniger Geld durch Zinstief - "Spürhunde" trotzdem bedacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:36 22.07.2015
Rolf Wittrin, Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft, freut sich über die Spende aus der Wappenhenschstiftung. Quelle: Dirk Wurzel
Anzeige

Einzige Bedingung: Die Antragsteller müssen als natürliche oder juristische Personen aus Döbeln kommen.

Verteilte die Stadt im vergangenen Jahr 14 000 Euro, so waren es in diesem Jahr 5945 Euro. Das liegt an den niedrigen Zinsen, was wiederum der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geschuldet ist, die seit Jahren den Leitzins niedrig hält. "Wir sind nicht mehr so reich mit Zinsen gesegnet, der Satz liegt bei 0,4 Prozent und steigt auf 0,6 Prozent", sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU). An der Börse wird er aber seinen Kämmerer Gert Wockenfuß nicht spekulieren, um höhere Zinserträge zu erzielen. Das Stiftungskapital, das nicht angetastet werden darf, beträgt 536 000 Euro und die Stadt verteilte bisher insgesamt 90 000 Euro aus den Zinserträgen, die das Kapital brachte.

In diesem Jahr kommen der Kinderschutzbund (2045 Euro), die Landeskirchliche Gemeinschaft (1300 Euro), das Awo-Familienzentrum, der Förderverein der Musikschule, die Kindervereinigung (1000 Euro), die Lernförderschule (400 Euro), das Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel und Katrin Pitzing (1000 Euro) in den Genuss der Wappenhensch-Förderung. Katrin Pitzing betreibt Jugend- und Familienhilfe im Auftrag des Jugendamtes. Die Landeskirchliche Gemeinschaft bekommt das Geld für ihr Projekt "Spürhunde". Das kümmert sich um Kinder mit Migrationshintergrund. Die "Spürhunde" haben sich mit Floßfahrten auf der Freiberger Mulde und einem Subotnik am Muldeufer ins kollektive Gedächtnis eingegraben. Die Kinder räumten vor zwei Jahren den Flutmüll weg, nachdem Stadt, Kreis und Freistaat darüber gestritten hatten, wer für die Reinigung zuständig ist. Jetzt wollen die Spürhunde ins Winterferienlager fahren. "In Neudorf wollen wir der Tradition des Erzgebirges auf den Grund gehen und unter anderem Räucherkerzen selbst drehen", sagt Rolf Wittrin, Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft.

Wurzel, Dirk

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Dieses Mal geht es um einen alten Laster, der aus dem Bestand der Straßenbaufirma Andrä ausgesondert und in den Bauhoffuhrpark eingegliedert werden soll.Brigitte Schreier, die als sachkundige Bürgerin im Technischen Ausschuss sitzt und selbst jahrelang in leitender Position im Bauhof agierte, hakte nach: "Ich habe auf dem Gelände des Bauhofes einen alten Laster gesehen.

22.07.2015

Am Wochenende war das Leisniger Freibad entsprechend gut besucht. Es leerte sich nur immer dann kurz, wenn das Wetter sich anschickte, kurz mal auf Regen oder gar Gewitter umzuschalten.

22.07.2015

Und wer könnte die potenzielle Preistträger nicht besser kennen, als die Bürger selbst? Deshalb bittet die DAZ darum, Menschen vorzuschlagen, die den Preis verdienen.

22.07.2015
Anzeige