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Döbeln Wer darf bleiben: Ostrau oder Lok Döbeln?
Region Döbeln Wer darf bleiben: Ostrau oder Lok Döbeln?
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23:00 20.06.2013

Damit erhalten sowohl ESV Lok Döbeln als auch SV Ostrau überraschend die Chance, auch kommende Saison doch noch weiter in der Kreisoberliga zu spielen.

Der SV Chemie Böhlen, der zur Spitzengruppe der Staffel zählt und nach der Bezirksliga schielt, meldet unter anderem wegen zahlreicher Abgänge für die neue Saison nur noch eine Mannschaft in der Kreisliga A. Ein erneuter Rückschlag für den Traditionsclub von der "Jahnbaude", der einst auf der höchsten und der zweithöchsten DDR-Ebene seine Tore schoss. Hingegen gibt der SV Regis-Breitingen trotz aller Personalprobleme die Kreisoberliga nicht auf.

Weil sich bereits am Montag abzeichnete, welchen Schritt Böhlen gehen würde, schob der Verband das Nachholspiel des ESV Lok Döbeln (15./15) gegen Kitzscher kurzfristig noch heute Abend dazwischen, so dass die Dressel-Truppe zwei Spiele innerhalb von drei Tagen zu absolvieren hat. Sonntagnachmittag treten die Döbelner beim SV Regis-Breitingen (8./43) an. Sollten sie beide Spiele gewinnen, könnten sie theoretisch den drittletzten Tabellenplatz noch erklimmen und die Klasse halten. Momentan steht der SV Ostrau 90 (14./20) auf dieser Position und obwohl die Donath-Truppe am Sonntag ausgerechnet noch gegen die Mannschaft antritt, wegen deren Rückzugs der Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe rückt - Chemie Böhlen nämlich -, ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass sie das Spiel deswegen gewinnen. Es ist also eine einfache Rechnung: Gewinnt die Lok beide Spiele und verliert Ostrau, bleiben die Döbelner in der Liga. Andernfalls dürfen sich die Ostrauer freuen.

Keine Aussichten mehr, auch kommende Saison in der Kreisoberliga zu verbringen, hat hingegen der BC Hartha. Obwohl sich das Tabellenschlusslicht (16./10) am Dienstag gegen Alemannia Geithain nicht schlecht verkaufte, reichte es nicht zu einem Punktgewinn (2:3). Doch selbst ein Sieg hätte nichts mehr an der Tatsache des Abstiegs der Harthaer geändert. Am Sonntag empfangen sie im letzten Punktspiel dieser Saison den HFC Colditz. Der Roßweiner SV (12./32), einziges Team aus dem Altkreis, das nicht um den Klassenerhalt zittern musste, ist am Sonntag noch einmal beim FSV Kitzscher zu Gast (7./45).

Manuela Engelmann

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