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Döbeln Wetterwitzer Bankraub: Schwere Sitzgelegenheit taucht in Roßweiner Kleingarten auf
Region Döbeln Wetterwitzer Bankraub: Schwere Sitzgelegenheit taucht in Roßweiner Kleingarten auf
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13:12 13.07.2016
Die schöne Bank aus Lärchenholz stand an der Kreisstraße in Wetterwitz, bis sie unbekannte Diebe stahlen. Jetzt ist die rustikale Sitzgelegenheit wieder da. Quelle: privat
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Wetterwitz/Roßwein

Günter Braun aus Wetterwitz ist erleichtert: „Am Dienstag Abend kam ein Anruf der Polizei, dass wir die verschwundene Holzbank abholen können“, berichtete der 73-Jährige. Unbekannte hatten die rund 100 Kilo schwere, von Braun selbst aus Lärchenholz gebaute Sitzbank, am Wochenende von ihrem Platz an der Kreisstraße zwischen Gleisberg und Wetterwitz gestohlen. Am Dienstagabend tauchte sie in der Roßweiner Gartensiedlung „Muldental“ wieder auf. „Es hat wohl einen Hinweis aus der Bevölkerung gegeben. Die Bank stand in einem Garten am Zaun und der Besitzer hatte sie angeblich von jemandem abgekauft“, sagte Braun der DAZ. Bereits am Montag hatte er Anzeige wegen Diebstahls erstattet, die Polizei ermittelt nun.

Am Dienstag hatte die DAZ vom Diebstahl mit einem Foto der Bank und dem markanten, in die Rückenlehne gefrästen Schriftzug „Holzecke seit 1784“ berichtet. Offenbar hatte der oder die Hinweisgeberin die Bank wieder erkannt. Wer Günter Braun zu seinem Schmuckstück zurück verholfen hat, wollte ihm die Polizei aufgrund der laufenden Ermittlungen jedoch nicht mitteilen. „Ich hätte mich gern persönlich mit einem Blumenstrauß bedankt. So bedanken wir uns bei allen, die sich für die Bank stark gemacht haben, auch bei der Polizei“, sagte er.

Übergangsweise hatte Braun bereits eine weiße Gartenbank in die Holzecke gestellt, damit Wanderer und Radfahrer sich trotzdem ausruhen können. Die Lärchenbank hat er gleich mit einem neuen Anstrich versehen. Ansonsten sei sie aber unversehrt geblieben. Nun soll sie fest im Boden verankert werden. Bevor sie neu aufgestellt wird, will Günter Braun im Roßweiner Bauamt nachfragen, ob er für die notwendigen Fundamente eine Genehmigung braucht.

Von Sebastian Fink

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