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Döbeln Wetterwitzer stellen ihr Sauerkraut noch selber her
Region Döbeln Wetterwitzer stellen ihr Sauerkraut noch selber her
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10:35 19.10.2015
Mischen, kosten, stampfen: Seit sieben Jahren treffen sich Christa Fischer (v.l.), Christa Pause, Martina und Ulli Arnold vom Dorfverein "Wetterhöhe 318" zum Sauerkrautmachen. Quelle: Dirk Wurzel
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Roßwein

"Wir stellen das Sauerkraut nach alter Tradition her. Jeder bringt seinen Steingut-Topf mit, denn solche Gefäße sind unverzichtbar", sagt Martina Arnold, Vorsitzende des Dorfvereins "Wetterhöhe 318". Die Zahl steht für die Höhenlage der Erhebung, die dem Verein seinen Namen gibt. 26 Mitglieder hat der Verein. Zum jährlichen Sauerkrautfest ins Vereinsdomizil Wetterwitz Nr. 34 kommen aber nicht alle Vereinsleute.

Wenn das Rohsauerkraut fertig gemischt und gewürzt ist – es schmeckt dann nach Krautsalat und man könnte es eigentlich sofort servieren – kommt es in die Steingut-Töpfe. Dann heißt es, kräftig zu stampfen. "Und zwar solange bis der Saft austritt", wie eine Sauerkraut-Stampferin sagt. Der doppelte Rand eines Steinguttopfes bildet eine Rinne. In die kommt Wasser und so schließt der Deckel den Inhalt des Topfes luftdicht ab. Was wiederum für die Gärprozesse wichtig ist. Nach sechs Wochen ist das Weißkraut sauer. Es hält sich dann bis ins Frühjahr, wie Martina Arnold erzählt. Seit sieben Jahren treffen sich die Vereinsleute zum herbstlichen Sauerkrautmachen. Nach der Arbeit glüht dann die Grillkohle und gemütlich klingt der Tag im Vereinsdomizil aus.

diw

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