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Döbeln Wie Peter und der Wolf auf die Orgel kamen
Region Döbeln Wie Peter und der Wolf auf die Orgel kamen
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10:00 21.05.2016
Besuch für die Polditzer Ladegastorgel: Am Sonntag endet die 20. Polditzer Orgelwoche mit einem letzten Konzert. Quelle: Sven Bartsch
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Polditz

Wie klingt es, wenn ein Wolf durch den Wald schleicht? Oder wenn eine Katze versucht, einen Vogel zu fangen – und das an einer Orgel? Schüler der drei fünften Klassen der Grundschule Böhlen erlebten das in der Kirche Altleisnig zu Polditz. Auch aus der unmittelbar neben der Kirche gelegenen Kindertagesstätte kamen einige Knirpse vorbei, um sich das musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokowjew anzuhören. Komponiert hatte er es für ein Sinfonieorchester. Doch der Organist der Dresdener Frauenkirche, Samuel Kummer, bearbeitete es für die Orgel und führte es zusammen mit seiner Frau Irena auf. Ihr 13-jähriger Sohn Lukas, der im Thomaner-Chor singt, übernahm den Sprecherpart. „Orgelregister können auch wie eine Oboe oder eine Posaune klingen. Das ist bei dieser Aufführung sehr gut nachvollziehbar“, sagt Peter Fritsch vom Polditzer Orgelverein. Einige Grundschüler kannten das Stück schon im Original aus dem Musikunterricht und waren gespannt, ob sich das auf einem einzigen Instrument, der Orgel, umsetzen lässt. Und sie waren von Anfang an begeistert: Als Kummer am Konzertbeginn demonstrierte, mit welchem Instrument welches Tier dargestellt wird, gab es gleich den ersten Szenenapplaus – beim Flötenklang für das Vögelchen. Zum Abschlusskonzert der Polditzer Orgelwoche erklingen am Sonntag ab 17 Uhr Georg Friedrich Händels Deutsche Arien.

Von Steffi Robak

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