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Wiedersehen mit Helden aus der Kindheit

Wiedersehen mit Helden aus der Kindheit

- haben die Gestalter des Rosensees und seines Umfeldes nicht zu kurz gedacht. Auf der 170 Meter langen Bank am Ufer des Gewässers war zur Veranstaltung Lichtermeer am Sonnabend kaum ein Platz zu finden.

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Für die Besucher beginnt die Spurensuche im Eingangsbereich, wo die detailreiche Bahnstrecke die Modellbaufans staunen lässt.

Quelle: Ralf Korn

Oschatz. Mit einem feuerroten Robur-Bus kamen die motorisierten Indianerfreunde am Sonnabend bei strahlendem Sonnenschein an. Die Ausflügler um Ralf Korn wählten die Indianerausstellung im Oschatzer Stadtmuseum als Ausflugsziel für ihre Ausfahrt.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. "Wir hatten alle Indianerspielzeug in unserer Kindheit und schwärmten für die Romanhelden von Karl May", sagt Ralf Korn. Damals faszinierten Freiheit, Ehre und Stärke der Protagonisten aus Mays Erzählungen die kleinen Jungen. So waren es vor allem die Erinnerungen an unbeschwerte Kindertage und die große Auswahl an Figuren, welche die Fans anlockten. "Ich habe viele Stücke gesehen, die ich auch besaß", so der Oschatzer. Darunter waren aber nicht nur Indianer, sondern auch Tiere, Hütten und anderes Zubehör. "Früher lasen wir die Winnetou-Bücher heimlich unter der Bettdecke, bis die Batterie der Taschenlampe leer war und die Augen schmerzten. Dann wurde das Buch unterm Tisch in der Schule weitergereicht", erinnert sich Horst Wessel und kann ein Schmunzeln nicht verkneifen. Zu fern scheinen die Erinnerungen an die Kindertage im Sozialismus. Heute sind es zumeist die Enkelkinder, die mit den ausgedienten Indianern spielen. "Ich habe die Figuren in einer Kiste, die ich gern bei Gelegenheit hervor hole. Mittlerweile spielt die dritte Generation damit", beschreibt Lutz Kuhnert aus Döbeln die Weiternutzung seiner Sammlung. "Nur heute ist es leider nicht mehr so einfach, die Kinder für die Indianer zu begeistern. Sie bewegen sich eben nicht von alleine und sind kein Videospiel", weiß der Modellbaufreund.

Auch der Zustand der Prinatsammlungen ist mit der im Museum nicht zu vergleichen. "Ich kann meinen Enkeln nur die neueren Teile aus Kunststoff zum Spielen geben. Bei den älteren aus Beton gucken Drähte raus. Sowohl Arme als auch Beine sind oft abgebrochen oder hängen nur noch lose am Körper", beschreibt Korn den Zustand seiner Figuren. Die 16 Mann starke Ausflugsgruppe war begeistert von den gut erhaltenen Stücken und der liebevollen Präsentation im Oschatzer Museum. Besonders die Modellbahn im Eingangsbereich des Rundgangs bot großes Potenzial zum Staunen und Entdecken. So hatten die Männer auf ihrer Heimfahrt im Robur sicherlich noch genügend Gesprächstoff und Kindheitserinnerungen, die es auszutauschen galt.

Interessierten stehen die Türen der Sonderaususstellung "Indianer - der Wilde Westen im DDR-Kinderzimmer" mit Exponaten des Görlitzer Spielzeugmuseums noch bis zum 4. November offen. JP

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