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Döbeln Wilder Mann: Vorbildliches ländliches Bauen
Region Döbeln Wilder Mann: Vorbildliches ländliches Bauen
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00:22 30.09.2017
Der Gasthof Wilder Mann ist schon fast wieder im alten Glanz zu sehen und wird am 7. Oktober Schauplatz von Führungen und Ausstellungen. Quelle: Sven Bartsch (Archiv)
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Region Ostrau

Gemeinsam mit dem Reformationsjubiläum neigt sich auch das Festjahr „500 Jahre Lommatzscher Pflege“ dem Ende entgegen. Der Leader-Förderbezirk, der sich zwischen Lommatzsch und Ostrau erstreckt, hat allerdings noch einiges vor in diesem Jahr. Wie Kristin Hildebrand aus dem Regionalmanagement schreibt, geht es schon am nächsten Wochenende weiter – diesmal im Gasthof Wilder Mann Ostrau, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ländliches Bauen“ als Vorbild für die Sanierung eines solchen Gebäudes durch private Initiative vorgestellt werden soll.

„Wie man einem alten Gasthof neuen Glanz verleiht und ihn für verschiedene Veranstaltungen nutzbar macht, zeigt seit einiger Zeit der ehemalige Gasthof „Zum Wilden Mann“ in Ostrau. Das ortsbildprägende Gebäude wird mit viel Engagement zu einem Kulturdenkmal umgewandelt. So manche historische Bausubstanz wurde während der Sanierung bereits wiederentdeckt und liebevoll erneuert“, lobt Hildebrand in der Ankündigung des Öffnungstages am Sonnabend, 7. Oktober.

Praxistipps für Bauherren der Region

Alle Bauherren der Region sollten sich den diesen Tag von 10 bis 14 Uhr als Termin vormerken, rät Hildebrand. Neben Praxistipps rund um das Bauen und Renovieren gibt es auch Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Unterstützung durch das Leader-Management der Lommatzscher Pflege. Regionale Unternehmen zeigen Ihre Leistungen bei einer kleinen Ausstellung und sind für Fragen aller Art offen.

Während der Öffnungszeit kann das gesamte Gebäude besichtigt werden. Monika Fischer, die den Förderverein leitet, der die Sanierung trägt, und ihr Team stehen für Fragen zur Verfügung. Ab 11 Uhr wird es zudem eine Führung durch das Kulturdenkmal geben und ab 12 Uhr Fach- und Praxisvorträge zu verschiedenen Themen des ländlichen Bauens. Besucher finden Parkmöglichkeiten am naheliegenden Penny-Markt (Ausschilderung beachten) oder in der unmittelbaren Umgebung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Bustour über Kelterei, Mühle, Öko-Hof

Doch damit nicht genug. Zwei Wochen später geht es mit der Bustour-Reihe „Entdecke wo du lebst“ weiter. Am Freitag, 20. Oktober, startet der Bus um 9 Uhr ab Schützenhaus Lommatzsch auf eine Rundfahrt durch die Pflege. Vier Zwischenstopps werden auf der siebenstündigen Tour angesteuert. Gegen 9.20 Uhr hält der Bus an der Streuobstkelterei Gohla, wo die Gruppe über das Gelände und durch die Anlage geführt wird. Von dort geht es weiter zur Mühle nach Miltitz, die gegen 10.40 Uhr erreicht wird und wo ebenfalls eine Führung angemeldet ist. Die Mittagspause wird auf dem Demeter-Hof in Mahlitzsch bei Nossen (nicht zu verwechseln mit dem Mahlitzsch bei Niederstriegis) zugebracht. Die Hofbesitzer sorgen für das (selbst zu zahlende) Mittagessen und eine Begehung ihres Ökoanbaus. Letzter Stopp ist um 14 Uhr das Ziegelwerk von Klaus Huber in Graupzig, das sich die Mitreisenden genauer ansehen können, bevor die Gruppe gegen 16 Uhr wieder in Lommatzsch ankommt.

Wer dabei sein will, meldet sich bis spätestens 11. Oktober unter Tel. 03521/4760821 an. Anmelden kann man sich auch noch für den Fotowettbewerb, den der Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege zum sechsten Mal ausrichtet. Noch bis 5. November können Hobbyfotografen aus der Region ihre Motive entweder unter dem Motto „Dorfansichten“ oder „Lebensfreude“ einsenden. Diese müssen digitalisiert per E-Mail an foto@lommatzscher-pflege.de geschickt werden. Alle Einsendungen werden auf der Internetseite der Lommatzscher Pflege veröffentlicht und einer Jury vorgelegt. Die besten Fotos werden mit Gutscheinen prämiert. Die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.lommatzscher-pflege.de.

Von Sebastian Fink

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